Bruchlandung

Lastenhubschrauber auf VW-Gelände verunglückt

Foto: Auf dem Gelände des VW-Nutzfahrzeugwerks in Stöcken ist ein Lastenhubschrauber verunglückt.

Auf dem Gelände des VW-Nutzfahrzeugwerks in Stöcken ist ein Lastenhubschrauber verunglückt.

Stöcken. Ein Hubschraubereinsatz auf dem VW-Gelände in Stöcken ist am Sonnabend mit einer Bruchlandung zu Ende gegangen. Der Pilot hatte Glück: Er konnte unverletzt aus der Maschine klettern. Der 58-Jährige hatte am Sonnabendmorgen damit begonnen, Frachtpaletten mithilfe des Helikopters auf das Dach einer der Fabrikhallen zu befördern. In dem Gebäude entsteht derzeit die Produktionsstraße für das neue Pick-up-Modell Amarok. „Auch eine Entlüftungsanlage wird installiert. Der Hubschrauber musste eingesetzt werden, um die Bauteile auf das Dach zu schaffen“, sagte ein VW-Sprecher. Der Einsatz eines Kranwagens sei wegen der Größe des Gebäudes nicht angebracht gewesen.

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Als der Hubschrauberpilot gegen 12.30 Uhr zum achten Mal mit Teilen der Fracht am Haken das Gebäude anflog, setzte plötzlich die Turbine aus, und der Hubschrauber stürzte auf das Dach. Wie es zu dem Defekt kam, soll nun die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung ermitteln. Den entstandenen Schaden schätzt die Polizei auf rund eine Million Euro. Auch die Bergung des verunglückten Fluggeräts dürfte nicht ganz billig werden. Das Wrack wird von einem anderen Hubschrauber in die Luft gezogen und dann zu Boden gebracht werden müssen.

Dieser Artikel wurde aktualisiert.

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