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Erwachsenenbildung

Lehrer fordern von Stadt und Land mehr Geld

„Wir sind keine Lehrer zweiter Klasse!“: Dozenten in der Weiterbildung fordern vor dem Rathaus bessere Bezahlung.

„Wir sind keine Lehrer zweiter Klasse!“: Dozenten in der Weiterbildung fordern vor dem Rathaus bessere Bezahlung.

Hannover.Rund 50 Lehrer in der Erwachsenenbildung haben Freitag vor dem Rathaus für mehr Lohn und eine bessere Absicherung demonstriert. Die Dozenten geben Deutschkurse für Einwanderer, unterrichten Fremdsprachen in Volkshochschulen oder arbeiten als Lehrbeauftragte an der Uni. „Wir leisten wichtige Arbeit, indem wir Migranten auf das Leben in Deutschland vorbereiten, aber befinden uns selbst oft in prekären Verhältnissen“, sagt Dozent Artur Sieg.

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Vor drei Jahren hatte eine Expertenkommission eine Anhebung der Honorare um acht Prozent empfohlen. In der Landespolitik sei das diskutiert, aber bei der aktuellen Haushaltsplanung dann doch nicht berücksichtigt worden, sagt Sieg. Viele der Lehrer erreichten in Vollzeit trotz abgeschlossenem Studium nur zwischen 1000 und 1500 Euro netto. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft unterstützte die Aktion. Die städtische Bildungsdezernentin Rita Maria Rzyski sowie der Arbeitskreis Wissenschaft und Kultur im Landtag haben den Lehrern Gespräche in Aussicht gestellt.

Von Bärbel Hilbig

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