Langenhagen

Lkw-Unfall auf der A2 – Vollsperrung bis Freitagmittag

Polizei, Feuerwehr und Sanitäter sind auf der A2 bei Langenhagen im Einsatz.

Polizei, Feuerwehr und Sanitäter sind auf der A2 bei Langenhagen im Einsatz.

Hannover. Auf der A2 in Richtung Dortmund sind kurz vor der Abfahrt Langenhagen am Donnerstagvormittag gegen 10.15 Uhr ein Sattelschlepper auf einen vorausfahrenden Lkw gefahren. Der 23-jährige Fahrer hatte laut Polizei ein Stauende übersehen. Er prallte auf den stehenden Mercedes Sattelzug eines 49-Jährigen und schob diesen auf einen weiteren Sattelzug (Iveco) eines 61-Jährigen. Die Autobahn wird laut Polizei ab der Anschlussstelle Bothfeld in Richtung Garbsen wegen der Räumungsarbeiten bis zum Freitagmittag voll gesperrt bleiben. Nach dem schweren Unfall müssen Teile der Fahrbahn repariert werden. Das teilte die Polizei am frühen Nachmittag mit.

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Der Lkw war durch den fahrenden Sattelschlepper des 23-Jährigen in einen weiteren Lkw geschoben worden. Durch die Wucht des Aufpralls wurde die Fahrerkabine des Sattelschleppers vom Fahrgestell gerissen und völlig zerstört. Der Fahrer wurde darin eingeklemmt und erlitt schwere Verletzungen. Laut Feuerwehrsprecher Martin Trang erlitten die anderen beiden Fahrer leichte Verletzungen. Die Feuerwehr konnte den eingeklemmten Fahrer nach etwa 30 Minuten in einer „anspruchsvollen Aktion“ befreien. Alle Beteiligten wurden in Krankenhäuser gebracht.

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Zum Unfallzeitpunkt fuhr die Besatzung eines Rettungswagens auf der Gegenspur an der Unglücksstelle vorbei – die Einsatzkräfte leisteten Erste Hilfe. Feuerwehr- und Rettungskräfte aus Hannover kamen nur schwerlich zum Unfallort: Da im Rückstau mehrere Lkw nicht nur auf dem Hauptfahrstreifen sondern auch auf der mittleren Fahrspur gehalten hatten, war die Rettungsgasse für einige Einsatzfahrzeuge zu schmal.

Lkw-Fahrer mit 2,1 Promille macht Fotos

Während der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen fiel den Einsatzkräften der Fahrer eines DAF-Sattelzuges auf. Der 54-Jährige schoss mit seinem Handy Fotos von der Unfallstelle. Vor Ort stellen die Beamten Alkoholgeruch beim Fahrer fest. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,1 Promille. Ihm wurde eine Blutprobe von einem Arzt entnommen. Zudem wurde der Führerschein des 54-Jährigen sichergestellt.

Der Verkehr wird derzeit an der Anschlussstelle Bothfeld zwangsabgeleitet. Ein langer Stau ist die Folge. Verkehrsteilnehmer werden aufgefordert, eine Rettungsgasse zu bilden. Die Polizei empfiehlt, die Vollsperrung über die A37, A7 und A352 zu umfahren. Der Unfallschaden wird auf etwa 250.000 Euro geschätzt.

Von ewo/man

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