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Unterkunft eröffnet

Neubau in Hannover bietet Abhängigen ein Zuhause

Hannover. In der neu errichteten Unterkunft für drogenabhängige Obdachlose (U. D. O.) bietet die Johanniter-Unfall-Hilfe 76 Süchtigen eine Wohngelegenheit und eine Perspektive.

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Einer von ihnen ist Marcos Osuna Luna. Der 39-Jährige, der seit Februar in der Unterkunft lebt, ist zurzeit in einem Methadonprogramm. „In zwei bis drei Monaten möchte ich wieder in eine eigene Wohnung ziehen und in meinem Beruf als Koch arbeiten“, sagt er. In Betrieb ist die 1350 Quadratmeter große Einrichtung, in die die Johanniter 1,5 Millionen Euro investiert haben, seit Jahresbeginn.

Am Dienstag gab es eine Feier mit allen, die dazu beigetragen haben, das Projekt umzusetzen. Als Vertreter der Stadt, die das Grundstück in Erbpacht vergeben hat, war Bürgermeister Bernd Strauch dabei. Für die Region, die den Betrieb finanziert, trat Sozialdezernent Erwin Jordan ans Mikrofon. Jens-Michael Emmelmann vom Regionalvorstand der Johanniter betonte, das Miteinander in der Nachbarschaft funktioniere. Mit der Polizei seien Sicherheitsauflagen umgesetzt worden. Dazu zählen Videokameras und eine Umzäunung des Grundstücks mit Zugangskontrolle; rund um die Uhr sind Betreuer vor Ort. Zwischen drei und acht Monaten leben die Abhängigen in der Regel in der Unterkunft – mit dem Ziel, sie auf ein Leben ohne Drogen vorzubereiten.

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