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„Meiden Sie Hannover“

Studie: Stadt Hannover wäre bei einer Zombie-Apokalypse nicht sicher

Sähen so Zombies in Hannover aus? Untonte beim Zombie-Walk in Ulm – natürlich geschminkt.

Sähen so Zombies in Hannover aus? Untonte beim Zombie-Walk in Ulm – natürlich geschminkt.

Hannover. Man kann es getrost als Horror-Studie bezeichnen: Laut einer neuen Untersuchung wäre Hannover ein ziemlich schlechter Ort, um eine Zombie-Apokalypse zu überleben (ja, die Studie gibt es wirklich). „Meiden Sie Gebiete um Hannover“, heißt es gar als Fazit. Bundesweit landet das Stadtgebiet auf dem fünftletzten Platz von 402 Metropolen und Landkreisen. Nur die Menschen in Gelsenkirchen, Aachen, Augsburg und Potsdam seien bei einer Invasion der Untoten noch gefährdeter.

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Für die hypothetische Studie hat Rentola, eine Plattform für die Wohnungssuche, Daten des Statistischen Bundesamts ausgewertet. Dabei untersuchten sie unter anderem, wie dicht die Bevölkerung zusammenwohnt, an wie vielen Orten man sich verstecken kann und wie viel Vorräte es gibt. Auch die Zahl der Fachgeschäfte für Waffen, um „die Zombies ordentlich flambieren“ zu können, sind in die Analyse einbezogen worden. Dass an der Marienstraße nun ausgerechnet das Outdoor- und Militärartikelgeschäft Räer schließen wird, dürfte Hannovers Lage während einer Zombie-Apokalypse nicht unbedingt verbessern.

Hannover hat kaum Vorräte und Waffen

Immerhin schaut es für das Umland besser aus. Die gesamte Region Hannover rangiert auf Platz 304. Zurück aber zum Sorgenkind: Die Stadt schneidet in fast allen Kategorien schlecht ab. Die Menschen wohnen dicht zusammen. Und wer Zombie-Serien wie „Walking Dead“ gesehen hat, weiß, dass das in der Regel nicht gut endet. Außerdem gebe es fast keine Waffen oder Vorräte für all die Menschen. Wenn halb Hannover dürstend nach Blut durch die Stadt schlürft, dürfte auch die Eilenriede kein Ort mehr sein, um Unterschlupf zu finden. Dass Hannover nicht zu den größten Touristen-Magneten zählt, ist indes ein Pluspunkt.

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Laut der Studie sollte man schleunigst aus der niedersächsischen Tiefebene nach Rheinland-Pfalz fliehen. Am besten dort, wo das Bitburger-Bier gebraut wird. Der Eifelkreis Bitburg-Prüm ist dünn besiedelt, voller Wälder zum Verstecken und reich an Feldern zum Beispiel für Kartoffeln. Noch dazu ist es die Heimat einiger Waffen-Fachgeschäfte. Das Gebiet schneidet in der Untersuchung am besten ab.

Ist das Ihme-Zentrum sicher?

Doch ob die Stadt Hannover wirklich so schlecht dastünde, sollte es zu einer Zombie-Apokalypse kommen, darf zumindest angezweifelt werden. Denn Details übersieht die Studie. Zwar bröckelt das Ihme-Zentrum vor sich hin, es wäre allerdings geeignet, viele Menschen aufzunehmen und zugleich verbarrikadierbar. Die Nähe von Ihme, Maschsee und Leine bietet die Chance, sich von Fischen zu ernähren.

Dank Glasfront: In Kronsrode dürften die Bewohnerinnen und Bewohner vor Zombies geschützt sein.

Dank Glasfront: In Kronsrode dürften die Bewohnerinnen und Bewohner vor Zombies geschützt sein.

Dass in Kronsrode gerade eine tausende Quadratmeter große Glasfläche zum Schallschutz entsteht, könnte man auch als Präventivmaßnahme für eine Zombie-Apokalypse umdeuten. Die Untoten könnten die riesigen Glasfronten nicht überwinden und wären wohl leicht zu erledigen. Rick Grimes oder Daryl Dixon aus „Walking Dead“ wären für einen solchen Ort dankbar gewesen.

Insel Wilhelmstein überzeugt bei Zombie-Invasion

In Umland könnte man sich im Fliegerhorst Wunstorf und im Flughafen Langenhagen vor den „Infizierten“ verbarrikadieren. Die JVA Sehnde und die Insel Wilhelmstein im Steinhuder Meer dürften ebenso sicher sein.

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Sie sehen, es gibt keinen Grund aus Hannover wegzuziehen. Und im Falle des Falles können Sie sich natürlich auf Ihre Zeitung verlassen. Die Redaktion arbeitet im dünner besiedelten Bemerode in zwei Hochhäusern mit einem riesigen Zaun drumherum. Am besten schließen Sie noch heute ein Abo ab.

HAZ

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