Linden-Süd

Neuer Erlebnispark am Ihme-Ufer eröffnet

Im Pool im Stadtteilpark steht derzeit Wasser, aber eigentlich handelt es sich um eine Skateranlage.

Im Pool im Stadtteilpark steht derzeit Wasser, aber eigentlich handelt es sich um eine Skateranlage.

Hannover. „Linden will immer alles, kriegt es aber selten“, sagte Bezirksbürgermeister Rainer-Jörg Grube beim Ortstermin am Ihme-Ufer. Im Fall des neuen Stadtteilparks Linden-Süd sei das aber anders: „Bei der Planung waren die Bürger maßgeblich beteiligt. 90 Prozent der Wünsche sind umgesetzt worden.“

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Entstanden ist so am Südufer des Flusses seit Baubeginn im September 2016 auf einem vorher verwilderten Areal zwischen Legionsbrücke und ehemaliger Hautklinik ein Park im Grünen – „für Jung und Alt, Sport und Spiel, barrierefrei erreichbar und mit direktem Zugang zum Wasser“, erklärte Hannovers Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette.

Es gibt dort Hannovers erstes öffentliches Basketballfeld, auf dem die Spieler der Linden-Dudes am Mittwoch trotz miesen Wetters schon einmal die Körbe testeten. Nebenan wurden ein sogenannter Pool und eine Free-Flow-Arena für Skater angelegt. Ein Stangenfitnesswald bietet anspruchsvolle Bewegungsmöglichkeiten für Fortgeschrittene. Wer sich nicht sportlich betätigen möchte, kann sich auf Bänken, auf Grünflächen – sobald sie denn entwässert und fertiggestellt sind – oder auf Steintreppen am Ufer niederlassen. Große Eichen, Erlen, Kastanien und Rotbuchen sollen Schatten spenden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Wind und Wasser haben den Planern und Landschaftsbauern das Leben schwer gemacht. „Das Areal war mehrfach zur Hälfte überflutet, Stürme haben Bäume gefällt“, sagte Landschaftsarchitektin Gwendolyn Kusters. Deshalb hat sich die Eröffnung auch um einige Wochen verzögert, und es ist auch nicht alles fertig. Einer der Wege, die von der Straßenebene in den Park führen, muss noch angelegt werden. Dass trotzdem schon viele die Anlagen nutzen, sieht man unter anderem an den vielen Tags und Graffiti, die nicht nur die dafür freigegebene Betonwand bedecken.

Insgesamt wird der Park 2,6 Hektar Fläche am Fluss belegen und ist damit die größte Grünfläche in Linden-Süd. Auf den ersten Bauabschnitt entfällt mit gut zwei Dritteln der Hauptanteil. Im Sommer beginnen die Planungen für den sich nördlich anschließenden zweiten Abschnitt – „natürlich wieder mit Beteiligung der Bürger“, verspricht Tegtmeyer-Dette.

Wer gerne mit dem Fahrrad auf den ausgeschilderten Touren des Radwegenetzes der Region unterwegs ist, kommt zwangsläufig am Park vorbei, wenn er Richtung Norden oder Westen fährt. Auch einen Anleger für Paddel- und Ruderboote soll es geben. „Die gesamte Anlage hat Strahlkraft. Ich bin mir sicher, dass auch andere Städte so etwas haben wollen“, sagt Axel Priebs, Umweltdezernent der Region.

Von Bernd Haase

Mehr aus Hannover

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken