Ermittlungserfolg in Hannover

Polizei findet gestohlene Land Rover: Autos waren schon in Container verladen

Der Polizei gelang es, einen der beiden Land Rover zu orten.

Der Polizei gelang es, einen der beiden Land Rover zu orten.

Hannover/Großburgwedel. Die Polizei hat zwei gestohlene Land Rover wiederentdeckt, die bereits vor einem Monat in Großburgwedel gestohlen worden waren. Der Fall wurde von der Ermittlungsgruppe (EG) Kfz bearbeitet, die sich unter anderem auf die Aufklärung von Autodiebstählen in der Region Hannover spezialisiert hat. Die beiden Geländewagen waren in Hannover-Wülfel bereits in Container verladen worden und sollten abtransportiert werden.

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Das erste Fahrzeug wurde zwischen dem 12. und 13. Juni von einer Hofeinfahrt am Eiermarkt in Großburgwedel gestohlen, der zweite verschwand in der Nacht zum 11. Juli aus der Leisewitzstraße im Zooviertel von Hannover. Die EG Kfz vermutet, dass die Täter die sogenannte Keyless-Go-Technik ausnutzten, um die Land Rover zu öffnen. Beide Besitzer gaben an, die Wagen abgeschlossen zu haben. Die Funkwellen der Autoschlüssel lassen sich auslesen, sodass später ohne weitere Schwierigkeiten das Fahrzeug geöffnet werden kann. Das Keyless-Go-System gilt als unsicher.

Polizei konnte einen Land Rover orten

„Knapp eine Woche nach dem letzten Diebstahl gelang es den Ermittlern, eines der beiden Fahrzeuge in Wülfel zu orten“, sagt Behördensprecher Philipp Hasse nun. Der Land Rover stand demnach am Freitag auf dem Gelände einer Spedition an der Wilkenburger Straße. In dem Container stand auch das zweite verschwundene Fahrzeug. „Zu den Tätern fehlt jedoch bislang jede Spur“, sagt Hasse. Ebenso konnte noch nicht ermittelt werden, wohin der Container gebracht werden sollte.

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Autoschlüssel in Alufolie wickeln

Mit Blick auf Keyless-Go rät Hasse, die Schlüssel nicht in der Nähe der Haus- oder Wohnungstür aufzubewahren. Das Funksignal lässt sich selbst dann abfangen, wenn das Gerät gar nicht in Gebrauch ist. Manche Hersteller bieten deshalb eine Entriegelungstaste an, sodass der Schlüssel vor dem Benutzen stets aktiviert werden muss. Alternativ wird empfohlen, den Schlüssel in einem speziellen Etui aufzubewahren oder in Alufolie einzuwickeln. „Nur, wenn das Fahrzeug sich nicht einmal dann öffnen lässt, wenn der abgeschirmte Schlüssel direkt neben die Wagentür gehalten wird, haben auch die Diebe keine Chance“, sagt Hasse.

So machen Sie es Autoknackern schwer

Diebe wollen nicht entdeckt werden, darum handeln sie schnell. Deshalb gilt beim Einbruchsschutz eine Grundregel: Alles, was dabei hilft, dass Autoknacker Zeit verlieren, ist hilfreich.

Schutzfolie: Weil die meisten Navi-Diebe das kleine Dreiecksfenster an der Fahrzeugseite einschlagen, um ins Wageninnere zu gelangen, rät die Polizei zu Autoglas-Schutzfolie. Die Folie verhindert zwar nicht, dass die Scheibe zerstört wird, allerdings erschwert sie den Tätern das Eindringen ins Auto erheblich.

Schutzetui: Wenn der Wagen mit der neuen Funktechnik Keyless-Go ausgestattet ist, wird der Kauf eines speziellen Schutzetuis empfohlen. Es kostet knapp 20 Euro und schirmt die Funkwellen des Schlüssels ab, damit Diebe die Informationen nicht auslesen können. Denn der Schlüssel funkt auch, wenn er nicht benutzt wird.

Alarmanlage: Sie ist laut und erzeugt Aufmerksamkeit – beides, was ein Autoaufbrecher nicht will. Dabei ist es egal, ob das System akustisch oder optisch Alarm schlägt. Wichtig ist, dass sie auffällt. So werden unter Umständen auch Zeugen auf den Einbruch aufmerksam.

Von pah

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