Limmerstraße

Rats-SPD verteidigt Standorte für Hochbahnsteige

In Linden ist der Bau eines Hochbahnsteigs auf der Limmerstraße in Höhe Offensteinstraße noch immer umstritten.

In Linden ist der Bau eines Hochbahnsteigs auf der Limmerstraße in Höhe Offensteinstraße noch immer umstritten.

Hannover. Die Rats-SPD stellt sich hinter die umstrittene Entscheidung der Regionsverwaltung, in der Fußgängerzone der Limmerstraße zwei Hochbahnsteige zu bauen. „Die Standorte sind richtig“, sagt SPD-Baupolitiker Lars Kelich. Nach zehn Jahren der Diskussion über das Für und Wider müsse auch der Bezirksrat Linden-Limmer den Beschluss akzeptieren. „Der Bezirksrat sollte konstruktiv mitarbeiten, eine Blockadehaltung hilft niemandem“, sagt Kelich.

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Zuletzt regten sich immer wieder Proteste im Stadtteil gegen die gewählten Standorte. Kritisiert wird vor allem, dass ein vier Meter breiter und 45 Meter langer Hochbahnsteig in Höhe der Offensteinstraße am westlichen Ende der Fußgängerzone platziert werden soll. Dort sei die Limmerstraße besonders schmal, meinen unter anderem die Grünen im Bezirksrat. Weniger umstritten ist der Standort nahe dem Küchengartenplatz. Geschäftsleute fürchten jahrelange Bauarbeiten vor ihren Türen und infolgedessen Umsatzeinbußen. Anwohner meinen, dass die Limmerstraße ihren Charakter als Einkaufs- und Partymeile verliere.

SPD-Mann Kelich glaubt nicht, dass die Limmerstraße ihr Gesicht verliert, nur weil am Anfang und am Ende der Fußgängerzone zwei Bahnsteige entstehen. „Dazwischen bleibt die Limmerstraße auf 500 Metern Länge unangetastet“, sagt er. Zugleich wünscht sich Kelich, dass die Region ein Verkehrskonzept für die Limmerstraße im Bereich des neuen Hochbahnsteigs in Höhe der Offensteinstraße vorlegt. Tatsächlich räumten die Regionsplaner kürzlich ein, dass Flucht- und Rettungswege sowie die gesamte Verkehrslenkung noch genauer unter die Lupe genommen werden müssten.

Von Andreas Schinkel

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