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Hitzewelle

Ratspolitik: Hannover muss mehr tun gegen den Klimawandel

In diesem Sommer hat sich insbesondere die Innenstadt extrem aufgeheizt.

In diesem Sommer hat sich insbesondere die Innenstadt extrem aufgeheizt.

Hannover.Die Hitzewelle mit Rekordtemperaturen in Hannovers City nimmt die Ratspolitik zum Anlass, über neue Maßnahmen gegen die Folgen des Klimawandels nachzudenken. In einer von den Grünen angeregten Debatte im Rat fordern insbesondere CDU und Grüne ein größeres Engagement der Stadtverwaltung. Die SPD wünscht sich mehr Unterstützung aus der Landes- und Bundespolitik. Die Parteien am rechten Rand bezweifeln, dass es einen von Menschen verursachten Klimawandel gibt.

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„Wir brauchen mehr Bäume im Straßenraum und sollten nicht jede freie Fläche zubetonieren“, sagt CDU-Umweltexperte Maximilian Oppelt. Wenn Bäume wegen Neubauten gefällt werden müssen, sollten die von der Verwaltung vorgeschriebenen Ersatzpflanzen nicht am Stadtrand eingesät werden, sondern möglichst im Zentrum. „Steinwüsten wie der Goseriedeplatz sind nicht mehr zeitgemäß“, sagt Oppelt. Für den neuen Steintorplatz wünscht er sich mehr Grün und viel Freifläche.

Mit solchen Vorschlägen können sich auch die Grünen anfreunden. „Die Stadt muss mehr Engagement zeigen“, sagt Grünen-Umweltexperte Patrick Drenske. Dazu gehöre, den Fahrradverkehr noch stärker zu fördern und weitere Radschnellwege zu bauen. „Die Lücken im Radwegenetz müssen geschlossen werden“, fordert Drenske. Zudem wünscht er sich, dass die ökologische Landwirtschaft vorangetrieben wird.

Von Andreas Schinkel

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