Lehrte

Region gibt 17 Millionen für Lehrter Krankenhaus frei

Noch in diesem Jahr beginnen die Planungen für den Anbau.

Noch in diesem Jahr beginnen die Planungen für den Anbau.

Hannover. Die Regionsversammlung in Hannover hat am Dienstag einstimmig einem Anbau für das Krankenhaus Lehrte zugestimmt. Dafür stellt die Region die nötigen 17 Millionen Euro zur Verfügung, vom Land kommt kein Zuschuss. Das Geld soll demnach für einen Teilneubau unter anderem für geriatrische Betten und eine altersmedizinische Rehabilitationsabteilung verwendet werden. Außerdem soll eine entsprechende Tagesklinik entstehen. Die Geriatrie soll eine Fläche von rund 2700 Quadratmetern umfassen. Schon in diesem Jahr sollen aus in der Region noch ­vorhandenen Haushaltsresten 1,5 Millionen Euro für die Planung des Neubaus zur Verfügung gestellt werden.

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Land lehnt Erweiterung in Lehrte ab

Wie berichtet, lehnt der Krankenhausplanungsausschuss des Landes die ursprünglich vom Regionsklinikum geplante Verlegung der Geriatriebetten von Langenhagen nach Lehrte ab. Das Land will auch nicht in Lehrte investieren. Stattdessen soll lediglich der Neubau des Krankenhauses in Großburgwedel unterstützt werden. Die Fraktionen in der Regionsversammlung hatten sich dagegen massiv für den Erhalt des Krankenhausstandorts Lehrte eingesetzt. Die beiden Fraktionsvorsitzenden der großen Koalition, Silke Gardlo (SPD) und Bernward Schlossarek (CDU), hatten einen zügigen Ausbau der Geriatrie gefordert.

Lehrter SPD: Regionsversammlung hat Wort gehalten

Die SPD-Abteilung der Lehrter Kernstadt reagierte bereits wenige Stunden nach der Entscheidung der Regionsversammlung. Man nehme die Beschlüsse „mit großer Freude“ auf, schreibt Vorsitzender Ekkehard Bock-Wegener in einer Presseerklärung. Die Regionsversammlung habe damit Wort gehalten. Dass das Lehrter Klinikum ausgebaut werden soll, sei auch dem Einsatz vieler Bürger sowie Bürgermeister Klaus Sidortschuk (SPD) zu verdanken, der sich in vielen Gesprächen auf Regions- und Landesebene für den Erhalt und die Entwicklung des Krankenhauses eingesetzt habe.

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Lesen Sie auch hier: Bundesgesundheitsminister Spahn: Nicht jede Klinik kann alles machen

Von Mathias Klein / Achim Gückel

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