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Nach Eheschließung

Schröders neue Frau heißt jetzt Schröder-Kim

Feiern den neuen Namen im Restaurant „Chois“ an der Lister Meile: Gerhard Schröder mit Soyeon Schröder-Kim.

Feiern den neuen Namen im Restaurant „Chois“ an der Lister Meile: Gerhard Schröder mit Soyeon Schröder-Kim.

Hannover.Die fünfte Ehefrau von Altkanzler Gerhard Schröder (74) trägt nun auch seinen Namen: Soyeon Schröder-Kim heißt die 48-Jährige seit Neuestem. Geheiratet hatten beide bereits Anfang Mai in Südkoreas Hauptstadt Seoul. Nun sind sie in der vergangenen Woche auf Hannovers Standesamt erschienen und haben dort die Namensänderung beurkunden lassen. Eigentlich war eine zusätzliche standesamtliche Trauung in Hannover geplant gewesen – allerdings hat sich inzwischen herausgestellt, dass die ursprüngliche Hochzeit in Deutschland ohnehin rechtskräftig ist.

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Die „Bunte“ hatte das Paar bei dem Standesamttermin fotografieren dürfen. Dem Bericht zufolge trug die junge Ehefrau „ein luftiges, hellblaues Kleid“, er einen „dunkelblauen Sommeranzug mit weißem Hemd, keine Krawatte“. Anschließend ging es zum koreanischen Restaurant „Chois“ an der Lister Meile. Restaurantmanager Jeong Choi (29), dessen Familie den Laden seit 2008 führt, berichtete anschließend stolz, Schröders neue Ehefrau habe der Festgesellschaft „ihre heimische Küche näherbringen“ wollen. Zu sechst soll man im Restaurant gespeist haben, es gab Vorspeisen wie Kimchi-Pfannkuchen, zudem koreanisches Barbecue sowie einen Eintopf mit Fisch und Meeresfrüchten.

Schröder-Köpf kritisiert Schröder-Kim

Ein wenig wird die Harmonie dadurch gestört, dass die Vorgängerin von Schröder-Kim, Schröder-Köpf, der Zeitschrift "Gala" ein Interview gab, in dem sie juristische Schritte gegen die Koreanerin ankündigte. Die Dolmetscherin habe in Übersetzungen die Unwahrheit gesagt, monierte Doris Schröder-Köpf, Landtagsabgeordnete und Integrationsbeauftragte des Landes. Es geht bei den strittigen Zitaten pikanterweise auch um ihre Ehe mit Gerhard Schröder. Die neue Ehefrau soll nicht immer exakt das übersetzt haben, was Schröder gesagt hat, sondern das "umfangreich" ergänzt haben. "Sie hat sich – auch noch inhaltlich falsch – zu meiner Ehe, meinem neuen Partner und der Familie geäußert", kritisiert Schröder-Köpf. Nun wolle sie der weiteren Verbreitung von Falschbehauptungen gerichtlich vorbeugen.

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Gerhard Schröder war von 1968 bis 1972 mit Eva Schubach verheiratet, von 1972 bis 1984 mit Anne Taschenmacher, von 1984 bis 1997 mit Hiltrud Hampel und von 1997 bis 2016 mit Doris Schröder-Köpf.

Von Conrad von Meding

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