Der große HAZ-Test

So schmeckt der Weihnachtsmarkt

Weihnachtsmarkt in hannover: Poffertjes, Lagos oder doch lieber Knobibrot?

Weihnachtsmarkt in Hannover: Poffertjes, Lagos oder doch lieber Knobibrot?

Langos

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Am Langos-Stand in der Knochenhauerstraße gibt es die ungarische Spezialität sowohl in süßer als auch herzhafter Version. Der in Fett gebackene Hefeteig wird noch heiß mit Apfelmus, Nutella oder Crème fraîche bestrichen. Zudem gibt es den fettigen Fladen mit Puderzucker, eine herzhafte Variante ist mit Schinken und Käse belegt. Da der einfach gehaltene Langos selbst eher salzig schmeckt, ist die süße Version etwas gewöhnungsbedürftig. Herzhaft schmeckt die Zwischenmahlzeit, die gut sättigt, lecker. Noch besser wäre der Snack allerdings, wenn der Brotteig so heiß wäre, dass der Reibekäse darauf verläuft.
Portion: 3,50 Euro (Nutella) bzw. 4,50 Euro (Schinken und Käse)

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Dinnede

Dinnede kommen aus dem Süddeutschen und ähneln Elsässischen Flammkuchen. Allerdings sind sie kleiner, dafür aber dicker gebacken, was auf einem überfüllten Weihnachtsmarkt durchaus praktisch ist. Auf diese Weise lassen sich die Dinnede bequem bissweise vom Pappteller schieben, der Klecker- und Schmadderfaktor ist gering. Da unser Test an einem Sonnabendnachmittag stattfand, der den bisher höchsten Besucherandrang verzeichnete, fiel die praktische Handhabung positiv auf.
Die von uns gewählte Version mit Speck und Zwiebeln harmonierte gut mit dem leidlich knusprigen Kräuterbrot. Der Speck war saftig, hätte aber etwas gleichmäßiger übers Brot verteilt sein können. Abstriche machen kulinarische Feingeister bei der Optik – handfesten Essern gefällt gerade der rustikale, winterliche Look.
Portion: 4 Euro

Flammlachsbrötchen

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Man muss kein ausgesprochener Lachsfreund sein, um dem Flammlachsbrötchen aus dem Finnischen Dorf etwas abzugewinnen. Hier stimmt einfach alles: Der Fisch ist rauchig und würzig, Salat und Soße stimmig und das Brötchen nach unserem Dafürhalten genau das Richtige für die Gelegenheit – nämlich nicht zu knusprig, um den Lachs zu übertünchen und den Gaumen zu gefährden, und nicht zu weich, um das Ensemble zu matschig werden zu lassen. Ein absoluter Tipp!
Portion: 5 Euro

Bratwurst

Die Bratwurst ist ein Weihnachtsmarktklassiker. Gute Bratwürste gibt es auf dem Weihnachtsmarkt viele, für den Test haben wir uns die vom Vorlop-Stand ausgesucht. Hier bewältigen die Mitarbeiter den sonnabendlichen Trubel bewundernswert schnell und gelassen, die Wurst ist gut gewürzt und gleichmäßig gegrillt. Mäkeln kann man höchstens am etwas laschen Brötchen.
Portion: 2,50 Euro

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Knobibrot

Auf dem mittelalterlichen Markt bilden sich am Knobibrotstand regelmäßig lange Schlangen. Das Brot kommt frisch aus dem Ofen und wird vom überaus freundlichen und sich mittelalterlicher Begrüßungsformeln befleißigenden Personal mit einer hellen und einer dunklen Kräutersoße bestrichen. Auf Wunsch lässt sich das Brot mit Grillkäse oder Lachs bestellen, dazu kann der Kunde es selbst mit Gurken, Krautsalat oder Oliven garnieren. All das passt zwar gut zusammen, überfordert das Brot aber insofern, als dass es dadurch etwas pappig wird.
Portion: 4,50 Euro (Basisversion) bzw. 6 Euro (mit Grillkäse oder Lachs)

Poffertjes

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Was dem Deutschen sein Schmalzkuchen, sind dem Niederländer die Poffertjes. Dabei handelt es sich im Prinzip um kleine Pfannkuchen mit ordentlich Butter und Puderzucker. Und was soll man zu Pfannkuchen mit Puderzucker schon sagen: Wer sich um Kalorien keine Sorgen macht, wird seine Freude an den Küchlein haben. Der Traditionalist muss allerdings konstatieren, dass Poffertjes es an Geschmackstiefe nicht mit Schmalzkuchen aufnehmen können – was keine Schande ist.

Portion: 2,50 Euro

Interaktive Karte: Alle Weihnachtsmärkte in der Region auf einen Blick.

Von Jörn Kießler und Felix Harbarth

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