Oberbürgermeisterwahl

SPD-Kandidat stellt Forderungen vor – das sagen die HAZ-Leser

Geht mit Wahlversprechen in die Offensive: Marc Hansmann.

Geht mit Wahlversprechen in die Offensive: Marc Hansmann.

Hannover. Der Oberbürgermeister-Kandidat der SPD, Marc Hansmann, hat konkrete Forderungen aus seinem Wahlprogramm vorgestellt. Darin geht es in erster Linie um Infrastruktur – so will Hansmann die Stadtbahnlinie 10 bis zum Bismarckbahnhof in der Südstadt verlängern und die Linie 17 bis zum Hanomaggelände führen. Außerdem will der SPD-Kandidat im Lindener Hafen ein neues Wohnquartier erschließen. Die Pläne stoßen bei HAZ-Lesern auf Facebook auf geteiltes Echo: Hansmann erfährt Zustimmung, aber die Leser fragen auch nach der Finanzierung und Umsetzbarkeit. Vielen kommen die Pläne bekannt vor – und einige verweisen auch darauf, dass die Stadtbahn in der Verantwortung der Region Hannover liegt.

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Wenn es Menschen hilft, warum nicht?

Guter Mann! Was sagt den Onay dazu? Wollen wir immer gegen etwas sein? Ich finde einen Ausbau der Infrastruktur immer gut. Wenn es Menschen hilft, warum nicht? Das kennen wir doch von den Grünen schon. Hauptsache dagegen.  Ulrich Pfefferle

Teuer, aber weitblickend

Die Idee, am Bahnhof Bismarckstraße die S-Bahn mit der Stadtbahn zu verbinden, ist nicht dumm. Aber alt. Heißt seit Beginn der Planungen für die U-Bahn in Hannover D-Linie und verläuft unterirdisch. Vielleicht die teuerste, auf jeden Fall aber die weitblickendste Lösung. Martin Nielsen

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Jetzige Busverbindungen nicht zuverlässig

Eine Stadtbahnverbindung vom Schwarzen Bären bis Hanomag-Gelände weiter über die Bornumer Straße bis Mühlenberg wäre für die Stadtbevölkerung ein hilfreiches Infrastrukturprojekt, denn in diesem Gebiet leben viele Menschen und es sind mehrere Baumärkte und Einkaufszentren vorhanden, die jetzigen Busverbindungen sind nicht zuverlässig und nicht praktikabel. Außerdem gab es früher eine Busverbindung von der Bornumer Straße, hinterm OBI-Baumarkt bis Bahnhof Hannover-Linden/Fischerhof, diese Streckenverbindung muss wieder aktiviert werden. Çağdaş Üzmen

Wo sollen denn die vielen Autos fahren?

Mehrere Tausend Wohnungen am Lindener Hafen? Wo sollen denn die viele Autos lang fahren, die Kreuzung Zimmermannstraße kollabiert jetzt schon. Claudia Toepfer

Wo sollen die Firmen denn hin?

Man kann nur hoffen, dass der Mann zumindest von Finanzen wirklich etwas versteht. Bei den hier genannten Themen ist es offenbar nicht der Fall. Mag sein, dass im Lindener Hafen nicht mehr all zu viele Schiffe anlegen, aber er ist trotzdem immer noch ein wichtiger Logistikschwerpunkt. Die Betriebe rund herum bieten Tausende von Arbeitsplätzen. Wo sollen die denn hin? Es hat schon seinen Grund, warum sich diese Firmen dort, in der Nähe des Westschnellwegs, angesiedelt haben und eben nicht in Misburg. Von den Altlasten, die dort seit über Hundert Jahren in der Erde stecken mal ganz zu schweigen. Dagegen war Conti Limmer ein Kinderspiel.

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Ein Anschluss des Bahnhofs Bismarckstr. macht höchstens unterirdisch Sinn. Aber wer glaubt daran schon. Und das Hanomagviertel hat längst nicht so viel Fahrgastpotential, wie Herr Hansmann glaubt. Mal abgesehen davon, dass man mit einem dortigen Streckenast entweder vom Mühlenberg oder aus Hemmingen Verbindungen abziehen müsste. Denn durch den Verzicht auf den D-Tunnel, gibt es im westlichen Streckennetz einfach nicht mehr genug Kapazitäten. Lutz Jansen

Die Region hat das Sagen

Ob ihm bewusst ist, dass die Region das Sagen hat und nicht die Stadt. Als OB-Kandidat und ehemaliger Dezernent sollte er das wissen. Malte Lohmann

Verlängerung der Linie 6 ist wichtiger

Dringend und vorrangig ist die Verlängerung der Linie 6 im Ringschluss bis Laatzen. In wenigen Jahren wohnen mindestens 8.000 mehr Menschen an dieser Linie, die schon jetzt oft an den Grenzen ihrer Möglichkeiten ist. Annette Volland

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Anbindung reicht bereits aus

Der Bahnhof Bismarckstraße ist mit S-Bahn der Deutschen Bahn Regio und Bussen der Üstra Hannover bestens angebunden, da braucht es keine Stadtbahn Hannover. Und das Hanomag-Gelände ist ebenfalls mit Bussen der Üstra Hannover und RegioBus Hannover erreichbar – da braucht es auch keine Stadtbahn Hannover. Olaf Hofmeister

Unterschiedliche Stromversorgung ist ein Thema

Ich hätte ja nie gedacht, dass es in unserer Stadt nach dem überfälligen Abschied von Herrn Schostok in Sachen ÖPNV noch lustiger werden kann. Abgesehen davon, dass die "Bismarkstr." S-Bahn-mäßig bereits gut angebunden ist (Parallelverkehr), ist dort eine Streckenführung wenig gewinnbringend, da sich unsere Stadtbahn durch wesentlich häufigere Halte von anderen Systemen absetzt. Die Stromversorgung sehe ich als weiteres Thema: Die S-Bahn (DB) fährt mit 15.000-V-Wechselstrom und die Stadtbahn mit 700-V-Gleichstrom. Sollen jetzt neue Fahrzeuge für zwei Stromsysteme beschafft werden – die Deutsche Ingenieurskunst kann das! – oder muss die Üstra wieder einige Bestandsfahrzeuge auf Stomschienen umrüsten? Andreas Heisler

Immer auf Kosten der jungen Generation

"Wir werden die Schulden auch wieder tilgen." Was für eine dreiste Lüge. Es sind ja nicht mal die Altschulden getilgt, trotz Rekordeinnahmen. Immer schön auf Kosten der jungen Generation. Schulden machen ist das Einzige was die Genossen gut können. Thorsten Rieck

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Weg mit dem Schnellweg

Er soll erstmal für den Tunnel in Döhren sorgen! Weg mit dem Schnellweg! Stefan Kiam Allakros

Es ist eh schon alles zu eng

Die Linie 17 zum Hanomag-Gelände? Wo soll sie denn langfahren ? Es ist eh schon alles zu eng. Ich wohne am Deisterkreisel und es kracht so schon mehrmals täglich. Karin Schneider

(Hinweis: Veröffentlichungen in dieser Rubrik sind keine redaktionelle Meinungsäußerung. Haben auch Sie eine Meinung zu dem Thema? Diskutieren Sie mit – schreiben Sie uns einen Leserbrief)

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Von red

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