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Limmerstraße

SPD verteidigt Hochbahnsteige

Die Limmerstraße erhält zwei Hochbahnsteige.

Die Limmerstraße erhält zwei Hochbahnsteige.

Hannover. Die Kritik von Kaufleuten und Anwohner der Limmerstraße an den geplanten Hochbahnsteigen hat der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Linden-Limmer, Philipp Schmalstieg, zurückgewiesen. Die Sorgen der Geschäftsleute seien für ihn in Teilen nachvollziehbar, betont der Politiker. Allerdings seien die von einigen Händlern prognostizierten Folgen übertrieben, sagt Schmalstieg, der selbst in der Limmerstraße wohnt. „Ich glaube nicht, dass in der Limmerstraße ein Kaufmann oder ein Gastronom wegen eines Hochbahnsteigs Pleite macht.“

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Der SPD-Mann gestand jedoch ein, dass die zwei Jahre, die der Bau dauere, schwierig werde. „Baustellen sind immer problematisch für die Anlieger“, sagt er. Schmalstieg zeigt sich verwundert, dass die Debatte jetzt wieder auflebe. Über den Bau der Hochbahnsteige habe die Diskussion vor zehn Jahren begonnen, die politischen Beschlüsse seien längst gefasst. Nach Ansicht von Schmalstieg sind die beiden Hochbahnsteige jeweils am Anfang und am Ende der Fußgängerzone verkraftbar.

Die Hochbahnsteige seien in keinster weise gegen die Geschäftsleute gerichtet. Sondern es gehe darum Barrierefreiheit zu erreichen, nicht nur für Rollstuhlfahrer sondern unter anderem auch für Mütter und Väter mit Kinderwagen. „Für diese Menschen ist die Herstellung von barrierefreiem Zugang zum öffentlichen Nahverkehr längst überfällig“, sagt er. Fast überall in Hannover gebe es den barrierefreien Zugang, nur nicht im am am dichtesten besiedelten Stadtteil Linden.

Von Mathias Klein

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