Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Calenberger Neustadt

Stiftung erforscht eigene Geschichte

Das Autorenteam: Maren Dieke, Detlef Bähre, Gabriele Fricke, Verena Michalek, Carlo Kallen, Konstanze Beckedorf, Susanne Gruß, Reinhold Fahlbusch, Ursula Lange, Klaus Helke und Andreas Sonnenburg.

Das Autorenteam: Maren Dieke, Detlef Bähre, Gabriele Fricke, Verena Michalek, Carlo Kallen, Konstanze Beckedorf, Susanne Gruß, Reinhold Fahlbusch, Ursula Lange, Klaus Helke und Andreas Sonnenburg.

Hannover . Es gibt gute Werke, die wirken über den Tag hinaus. Im Jahr 1784 legte der fromme Bäckermeister Johann Jobst Wagener in seinem Testament den Grundstein für eine Stiftung, die den „Armen, Kranken, Rathlosen und Nothleidenden“ der Calenberger Neustadt unter die Arme greifen sollte. Diese gibt es bis heute: Im schmucken Stiftungsgebäude, errichtet 1897 an der Theodor-Krüger-Straße, gibt es 80 Wohnungen, die zu moderaten Preisen an Bedürftige vermietet werden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Jetzt hat die altehrwürdige Johann Jobst Wagenersche Stiftung ihre eigene Geschichte erforscht. Verschiedene Autoren haben Beiträge für den Band „Bis hierher... – Die Wagenersche Stiftung in Hannover in Wort und Bild“ (MediaLit-Verlag, 172 Seiten, 24, 80 Euro) beigesteuert.

„Wagener war ein Ausbund an Frömmigkeit und Bürgersinn“, sagte der heutige Stiftungsvorsteher Reinhold Fahlbusch bei der Vorstellung des Buches. „Seine Stiftung ist ein Leuchtturm in der Stadt“, befand auch Sozialdezernentin Konstanze Beckedorf, die für das Buch selbst einen Aufsatz über das Stiftungswesen beigesteuert hat.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Im Zuge der Recherchen für das Buch tauchten auch vergessene Akten auf, mit denen sich Wageners Familiengrab auf dem alten Friedhof am heutigen Conti-Hochhaus der Uni wiederfinden ließ. Die Stiftung hat die bemooste Grabplatte wieder herausgeputzt. Im Gedenken an den frommen Bäckermeister, der noch Jahrhunderte nach seinem Tod Gutes bewirkt.

Von Simon Benne

Mehr aus Hannover

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.