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Aus der Stadt

Üstra rüstet alle U-Bahn-Stationen mit Defibrillatoren aus

Hannovers Feuerwehr-Dezernentin Rita Maria Rzyski und Üstra-Chef Volkhardt Klöppner mit einem der insgesamt 46 neuen Defibrillatoren.

Hannovers Feuerwehr-Dezernentin Rita Maria Rzyski und Üstra-Chef Volkhardt Klöppner mit einem der insgesamt 46 neuen Defibrillatoren.

Hannover. Alle 19 U-Bahn Stationen sowie das Kundenzentrum der Üstra sind wieder lückenlos mit Defibrillatoren ausgestattet. Insgesamt 45 Geräte können die Fahrgäste im Notfall einsetzen. Die Üstra hat 28 000 Euro gespendet, um die im Lauf der Zeit zerstörten Geräte an verschiedenen Haltestelle ersetzen zu können. Jetzt sind die Standorte der Defibrillatoren videoüberwacht und mit der Leitstelle der Feuerwehr verbunden. Aufkleber weisen auf die Videokameras hin. „Ein Menschenleben ist unbezahlbar, deshalb leisten wir sehr gern einen Beitrag zu dieser Einrichtung, mit der Menschen vor dem plötzlichen Herztod gerettet werden können“, sagte Üstra-Vorstand Volkhardt Klöppner bei der Inbetriebnahme der neuen Geräte am Mittwoch an der Haltestelle Schlägerstraße.

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Den Betrieb der Defibrillatoren hat die Feuerwehr der Landeshauptstadt Hannover übernommen. Sie stattet die Standorte nach dem Einsatz eines Defibrillators mit einem Austauschgerät aus, überprüft und wartet turnusmäßig Akkus und Elektroden. Dabei wird sie von Protec-Mitarbeitern, dem Sicherheitsdienst der Üstra, unterstützt. „Durch die Vorhaltung der zusätzlichen Ersatzgeräte ist bei den leider vielen Vandalismusattacken der Betrieb jetzt wieder sichergestellt“, sagte Hannovers Feuerwehr-Chef Claus Lange.

Die Handhabung der Geräte ist so einfach, dass jeder Fahrgast einen Defibrillator im Notfall zum Einsatz bringen kann. „Sobald jemand bewusstlos auf dem Bahnsteig liegt, sollte der Defibrillator aktiviert werden,“ sagt Christian von Lützow, der Projektleiter der Üstra für die Defibrillatoren. Ob im konkreten Fall ein Herzkammerflimmern bei dem jeweiligen Patienten vorliegt oder nicht, kann das Gerät messen. Sobald ein Defibrillator aus der Halterung genommen wird, stellt sich automatisch eine Telefonverbindung zur Leitstelle der Feuerwehr her und ein Rettungswagen wird alarmiert. Der Defibrillator erklärt dem Benutzer jeden einzelnen Schritt, der im Ernstfall unternommen werden muss. „Man kann also nichts falsch machen, außer, man greift im Notfall gar nicht zum Defibrillator“, sagt von Lützow. Seit 2013, dem Jahr in dem erstmals alle 19-U-Bahn-Stationen mit den Geräten ausgestattet worden waren, konnten bereits zwei Menschen wiederbelebt werden, im Mai und im August 2017 an der Haltestelle Steintor.

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Von Tobias Morchner

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