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Künstlerhaus

Umbau der Gastronomie verzögert sich erheblich

Das ehemalige Maestro im Künstlerhaus steht seit acht Jahren leer.

Das ehemalige Maestro im Künstlerhaus steht seit acht Jahren leer.

Hannover.Viele Jahre standen die Kellerräume im Künstlerhaus leer – jetzt verzögert sich der Einzug einer neuen Gastronomie in die Räume des ehemaligen Restaurants Maestro erneut. Bei den Umbauarbeiten wurden Schäden an der Gebäudesubstanz entdeckt. Die Stadtverwaltung stoppte die Bauarbeiten, um die Statik des Hauses sowie Teile der Haustechnik zu untersuchen.

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Gebäude nicht einsturzgefährdet

Für ein gut funktionierendes Restaurant seien Umbauten erforderlich, heißt es vonseiten der Stadt. Daher sei zu untersuchen, welche Umbauten das Haus verträgt, ohne dass die Standfestigkeit gefährdet wird. Einsturzgefährdet scheint das denkmalgeschützte Gebäude aber nicht zu sein. "Die derzeitigen Nutzer des Künstlerhauses sind nicht betroffen", sagte Kulturdezernentin Konstanze Beckedorf in der jüngsten Sitzung des Wirtschaftsausschusses. Der Betreiber der neuen Gastronomie sei informiert und bleibe weiterhin "bei der Stange". Gegen Ende des Jahres erwartet die Stadt Ergebnisse aus der Untersuchung. Eigentlich wollte der neue Pächter, Reiner Pröhl, sein Restaurant bereits in der zweiten Jahreshälfte eröffnen.

Das verwinkelte Kellergewölbe bot einst Platz für 150 Gäste. An den Biertischen auf dem Theaterhof konnten noch einmal 200 Gäste tafeln. Der Hof gilt als einer der schönsten Plätze Hannovers. Das damalige Restaurant Maestro war beliebt bei Theaterbesuchern, Künstlern und Literaten. An diese Tradition wollte Pröhl mit seiner Gastronomie wieder anknüpfen.

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Neuer Wirt will auf Klassiker und Antipasti setzen

Der erfahrene Wirt, der unter anderem die Gastronomie bei Möbel Staude in Hainholz betreibt, will im Künstlerhaus auf regionale und saisonale Gerichte setzen. Es soll neben deutschen Klassikern – ein täglich wechselnder Eintopf ist geplant – auch italienische Antipasti, Pizza sowie Fisch und Fleisch vom Grill geben.

Doch bis es so weit ist, dürften noch viele Monate vergehen. Bereits zu Beginn der Bauarbeiten wurde Asbest in den Wänden gefunden, sodass sich die Stadt erst einmal um die Sanierung kümmern musste. Bei den Sanierungsarbeiten stieß man dann auf die Schäden in der Bausubstanz.

Von Andreas Schinkel

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