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Umfrage-Reihe

Das ist der „Niedersachsen Check“

Bei der Umfrage werden niedersachsenweit mindestens 2000 Wahlberechtigte befragt.

Bei der Umfrage werden niedersachsenweit mindestens 2000 Wahlberechtigte befragt.

Liebe Leserinnen und Leser, 2022 ist Wahljahr in Niedersachsen. Am 9. Oktober entscheiden die Bürgerinnen und Bürger, wer ihr Land künftig regieren soll. Und das in einer Phase, in der sie müde sind von zwei Jahren Pandemie und verunsichert von einem Krieg in Europa, der ebenfalls Auswirkungen auch auf ihren Alltag hat. Es ist deshalb ein guter Zeitpunkt für eine Bestandsaufnahme: Wie geht es den Niedersachsen 2022 in ihrem Land? Wie bewerten sie die Arbeit ihrer Landesregierung? Und fühlen sie sich von ihr gut genug unterstützt bei den Herausforderungen, die diese besondere Zeit mit sich bringt?Mit anderen Worten: Es ist Zeit für einen "Niedersachsen Check".

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Gemeinsame Umfrageaktion niedersächsischer Tageszeitungen

Die großangelegte Umfrage-Aktion, deren erste Ergebnisse wir Ihnen heute präsentieren, ist eine gemeinsame Initiative der HAZ und weiterer niedersächsischer Tageszeitungen. Im Auftrag der Redaktionen führt das renommierte Meinungsforschungsinstitut Forsa bis zur Landtagswahl im Herbst und darüber hinaus niedersachsenweit insgesamt sechs repräsentative Erhebungen zu unterschiedlichen Themenschwerpunkten durch. Immer im Mittelpunkt: die Menschen in unserem Bundesland. Was bewegt sie? Welche Probleme haben sie? Welche Lösungen würden ihnen helfen?

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Der „Niedersachsen Check“ folgt bei allen Umfragen demselben Ablauf: Die Redaktionen der teilnehmenden Medienhäuser entwickeln gemeinsam einen Katalog von bis zu 15 Fragen zu einem Thema. Die Befragung selbst nimmt anschließend Forsa vor. Es handelt sich um eine Onlineumfrage, jede „Welle“ hat 2000 Teilnehmer, die jeweils nach dem Zufallsprinzip ausgewählt werden. Das Meinungsforschungsinstitut achtet dabei aber auf die Parameter, die dazu beitragen, dass die Umfrage repräsentativ ist: Dabei geht es um Alter, Geschlecht und Berufsstand der Befragten. Und auch ihre regionale Verteilung spielt eine Rolle, sowie die Tatsache, ob die Teilnehmer im ländlichen Raum wohnen oder in der Stadt.

Was bewegt die Niedersachsen im Wahljahr?

Und obwohl der „Niedersachsen Check“ zunächst einmal repräsentativ ist und damit ein Gesamtbild zeichnet, wird er schließlich ganz konkret, regional und sogar lokal: Dafür sorgen die beteiligten Tageszeitungen, die dicht dran sind an den Menschen in ihrer Region, ihren Lesern. Die beteiligten Redaktionen wissen um die besonderen Herausforderungen bei sich vor Ort und ordnen die Ergebnisse gewohnt unabhängig und lesernah ein. So steht diese Kooperation, die vom Verband Nordwestdeutscher Zeitungsverlage und Digitalpublisher (VNZV) initiiert wurde, gleichzeitig für publizistische Vielfalt und Stärke.

Was bewegt nun also die Niedersachsen in diesem Wahljahr? Der „Niedersachsen Check“ wird in den nächsten Monaten viele Antworten liefern. Wir sind gespannt auf die Ergebnisse!

Die teilnehmenden Zeitungen

Alfelder Zeitung, Aller -Zeitung, Anzeiger für Harlingerland, Böhme-Zeitung, Braunschweiger Zeitung, Bremer Nachrichten, Bremervörder Zeitung, Cellesche Zeitung, Cuxhavener Nachrichten, Deister- und Weserzeitung, Die Harke, Einbecker Morgenpost, Elbe-Jeetzel -Zeitung, Emder Zeitung, Gandersheimer Kreisblatt, Goslarsche Zeitung, Göttinger Tageblatt, Grafschafter Nachrichten, Hannoversche Allgemeine Zeitung, Harz Kurier, Hildesheimer Allgemeine Zeitung, Jeversches Wochenblatt, Kreiszeitung Wesermarsch, Landeszeitung für die Lüneburger Heide, Neue Deister-Zeitung, Neue Presse, Niederelbe-Zeitung, Nordsee-Zeitung, Nordwest-Zeitung, Osterholzer Kreisblatt, Peiner Allgemeine Zeitung, Schaumburger Nachrichten, Schaumburger Zeitung, Schaumburg-Lippische Landes-Zeitung, Seesener Beobachter/Seesener Tageszeitung, Stader Tageblatt/Buxtehuder Tageblatt, Verdener Nachrichten, Walsroder Zeitung, WESER-KURIER, Wilhelmshavener Zeitung, Winsener Anzeiger, Wolfsburger Allgemeine Zeitung, Zevener Zeitung

Fragen und Antworten zum „Niedersachsen Check“

Werden bei den insgesamt sechs Fragerunden jeweils dieselben 2000 Leute befragt?

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Nein. Es ist mit dem Umfrageinstitut besprochen, dass Doppelbefragungen vermieden werden. Im Verlauf der sechs Wellen kann es allerdings zu erneuten Befragungen kommen. Es sollte sich aber in einem sehr geringen Umfang bewegen.

Wie kommt dann zum Beispiel bei der „Sonntagsfrage“ oder Ministerpräsidentenfrage repräsentativ ein Trend zustande?

Jede Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung. Ein möglicher Trend bezieht sich also immer auf die Grundgesamtheit.

Wie kommt Forsa auf die Befragten? Ist es Zufall, oder gibt es eine bestimmte Mischung aus Männern und Frauen, Jung und Alt?

Die Befragung wird im Panel forsa.omninet durchgeführt. Alle Teilnehmer dieses Panels wurden im Rahmen der wöchentlich durchgeführten Telefonumfrage von forsa, die auf einer Zufallsstichprobe aus allen zur Verfügung stehenden Telefonnummern inkl. Mobilfunknummern besteht, ausgewählt. Forsa achtet anschließend darauf, dass die Repräsentativität nach Alter, Geschlecht, Berufstand und Region gewährleistet ist. Das gelingt nach Aussage des Instituts gut. Aus diesem Panel (forsa.omninet) wird dann wiederum eine Stichprobe unter Wahlberechtigten in Niedersachsen gezogen.

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Wie verteilt sind die Menschen, die von Forsa befragt werden: von Göttingen bis Cuxhaven? Und wie werden sie befragt?

Die Verteilung ist repräsentativ zur Bevölkerungsverteilung. Es handelt sich ausschließlich um eine Online-Befragung. Es wird niemand per Telefon befragt.

Wie ist das Verhältnis der Befragten was das Verhältnis Land und Großstadt angeht?

Auch das ist repräsentativ zur Bevölkerung.

Wie nah kommen solche Umfrageergebnisse und -Prognosen der Erfahrung nach dann tatsächlich an das Wahlergebnis ran?

Forsa hat eine gute Trefferquote. Es gibt allerdings wie bei allen Erhebungen statistische Schwankungsbreiten. Bei einer Umfrage mit einer Fallzahl von 2000 Befragten liegt die Fehlerquote mit 95%-iger Wahrscheinlichkeit bei um die 2%. Sollte also zum Beispiel die SPD einen Wert in Höhe von 30% erreichen, können es mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit auch 28 oder 32% sein. Generell können methodisch gut durchgeführte Vorwahlumfragen die Entscheidungsbildungsprozesse und die politische Stimmung vor einer Wahl sehr gut abbilden. Die Ergebnisse zur politischen Stimmung dürfen aber – anders als die sogenannten 18.00-Prognosen, die auf Wählerbefragungen am Wahltag beruhen – nicht als Vorhersagen des tatsächlichen Wahlergebnisses interpretiert werden, da bis zum Wahltag immer noch Änderungen der Wahlentscheidung möglich sind und das Ergebnis immer auch von der Mobilisierung und der tatsächlichen Wahlbeteiligung abhängt, die mithilfe von Umfragen vor der Wahl nicht exakt ermittelt werden kann.

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Von HAZ

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