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Döhren

Vor Rewe in Hannover-Döhren erstochen: Polizei veröffentlicht Foto des Opfers

Noch immer kein Durchbruch: Auch zwei Wochen nach der tödlichen Messerattacke auf einen 22-Jährigen vor dem Rewe Wollebahn in Döhren sucht die Polizei nach dem Täter.

Noch immer kein Durchbruch: Auch zwei Wochen nach der tödlichen Messerattacke auf einen 22-Jährigen vor dem Rewe Wollebahn in Döhren sucht die Polizei nach dem Täter.

Hannover. Die tödliche Messerstecherei am Abend des 11. Mai vor einer Rewe-Filiale in Hannover-Döhren gibt der Polizei weiter Rätsel auf. Auch zwei Wochen nachdem ein 22-Jähriger ums Leben kam, gibt es keinerlei Spur zum mutmaßlichen Täter. Weder der erste Zeugenaufruf noch Auswertungen von Überwachungskameras brachten offenbar den ersehnten Durchbruch. Deshalb veröffentlichen die Ermittler nun ein Foto des Getöteten und hoffen auf den entscheidenden Hinweis.

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Bei dem Getöteten handelt es sich nach Polizeiangaben um Vasse R., auch Wassim genannt. „Die bisherigen Ermittlungen ergaben, dass der 22-Jährige am 11. Mai gegen 21.30 Uhr seine Wohnunterkunft an der Karlsruher Straße in Mittelfeld verlassen hatte“, sagt Polizeisprecherin Jessika Niemetz, „er wollte einen Freund in der Innenstadt besuchen.“ Doch dort sei R. nie angekommen.

Zeugensuche: Wer hat Vasse R. am 11. Mai zwischen 21.30 und 22.15 Uhr gesehen?

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Tödlicher Streit 1,6 Kilometer von Wohnung entfernt

Stattdessen wurde er offenbar gegen 22.15 Uhr in einen Streit mit einem Unbekannten vor der etwa 1,6 Kilometer entfernten Rewe-Filiale an der Straße An der Wollebahn verwickelt. Dabei erlitt R. eine tödliche Stichverletzung im Oberkörper und starb trotz Reanimationsversuchen. Ein Ehepaar, das nur zehn Minuten nach der Tat zufällig vorbeikam, leistete noch Erste Hilfe gemeinsam mit einem weiteren Zeugen.

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Seitdem sucht die Polizei nach dem mutmaßlichen Täter, der Hintergrund für den tödlichen Streit ist nach wie vor unklar. Der Unbekannte ist etwa 1,80 Meter groß und hatte eine hagere beziehungsweise dünne Statur. Zur Tatzeit trug der Verdächtige eine graue Strickjacke und blaue Jeans. Außerdem fahnden die Ermittler nach einem weiteren Mann, der beim Opfer war, als das Ehepaar eintraf. Doch dann habe er die Flucht ergriffen. Ob er mit der Tat in Zusammenhang steht, ist ebenfalls offen. Er wird als 1,85 bis 1,95 Meter groß, aber auch „pummelig“ beschrieben.

Polizei: 45-Minuten-Zeitspanne besonders interessant

Durch das Veröffentlichen von Vasse R.s Foto möchten die Polizisten vor allem herausfinden, was zwischen 21.30 Uhr und 22.15 Uhr passierte. „Wir wollen wissen, wo der 22-Jährige sich in der Zeit aufgehalten hat“, sagt Niemetz. Wassim war 1,75 Meter groß, schlank und hatte dunkles, nach hinten gegeltes Haar mit einem kleinen Zopf. Dazu trug der junge Mann Vollbart, ein auffällig blau-weiß-gestreiftes langärmliges Hemd, blaue Jeans und schwarze Sportschuhe.

Die Polizei stuft die tödliche Messerattacke weiterhin als Totschlag ein, weil es unter anderem aufgrund des fehlenden Verdächtigen und Tatmotivs bisher keine klaren Mordmerkmale gibt. Zeugen, die Angaben zu Vasse R. machen können, mögen sich beim Kriminaldauerdienst melden. Die Ermittler sind unter der Rufnummer (0511) 109 55 55 erreichbar.

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