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Zollfahnder finden tote Riesenratte im Koffer eines Reisenden aus Ghana

Zollfahnder entdeckten eine 4,5 Kilogramm schwere tote Ratte.

Zollfahnder entdeckten eine 4,5 Kilogramm schwere tote Ratte.

Hannover. Zollfahnder sind am Donnerstag durch einen stinkenden Koffer auf einen ungewöhnlichen Fall aufmerksam geworden. Das Gepäckstück gehörte einem 45-jährigen Mann aus Ghana, der in Hannover lebt. Er war aus seiner Heimat nach Deutschland zurückgekehrt und hatte ein besonderes Mitbringsel eingepackt.

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„Als die Zöllner den Koffer trotz des heftigen Gestanks öffneten, sahen sie große Nagezähne, nasses Fell und einen Schwanz“, sagt Zollsprecher Oliver Keuck. In dem Koffer befand sich eine 4,5 Kilogramm schwere große Rohrratte. Der 45-Jährige, der von Accra, Ghanas Hauptstadt, über Paris nach Hannover geflogen war, gab gegenüber den verblüfften Zollfahndern an, er wolle aus dem Nagetier eine Suppe zubereiten.

Die Beamten zogen eine Amtsveterinärin hinzu. Sie ordnete an, den Kadaver wegen bestehender Seuchengefahr sofort zu entsorgen. Die Kosten dafür muss der 45-Jährige tragen. Zudem erwartet ihn ein Bußgeldverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Artenschutzgesetzes.

Von Tobias Morchner

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