Bantorf

Countdown im Kaufland-Logistikzentrum läuft

Die sieben Lagerhallen im neuen Logistikzentrum haben gewaltige Dimensionen. Ein Teil der Hochregallager ist bereits bestückt.

Die sieben Lagerhallen im neuen Logistikzentrum haben gewaltige Dimensionen. Ein Teil der Hochregallager ist bereits bestückt.

Barsinghausen. Am nächsten Montag sollen von Bantorf aus die ersten Lastwagen starten, um zunächst rund 60 Kaufland-Supermärkte in großen Teilen Norddeutschlands mit Waren aller Art zu versorgen. Die Bauarbeiten am Kaufland-Logistikzentrum sind planmäßig abgeschlossen worden. Lediglich am Tiefkühllagerbereich werde noch gearbeitet, sagt der Geschäftsführer des Bantorfer Logistikzentrums, Michael Beck.

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Die Lagerkapazität des neuen Kaufland-Logistikzentrums ist eindrucksvoll: Bis zu 52.000 Paletten mit Ware können nach den Worten von Geschäftsführer Michael Beck in dem mehr als 400 Meter langen Gebäudekomplex gelagert werden.

Seit Ende September haben die Lieferanten bereits all jene Lagerbereiche bestückt, in denen Waren mit einer längeren Haltbarkeit vorgehalten werden. Dazu gehören unter anderem Drogerieartikel, Knabbereien, aber auch Hundetrockenfutter. „Alle Kaufland-Märkte sind Vollsortimenter“, sagt Beck. Darauf müsse das Logistikzentrum eingestellt sein. Noch nahezu leer sind dagegen die Hallen, in denen ab Wochenbeginn Frischware, aber auch Obst, Gemüse und Pflanzen umgeschlagen werden. Im Frischeereich – dazu gehören vor allem Molkereiprodukte – sollen die Artikel nach Becks Worten eine möglichst kurze Aufenthaltsdauer haben. Noch strikter sind die Vorgaben bei Obst und Gemüse: „Was heute geliefert wird, geht spätestens morgen wieder raus.“ Dabei ist die Temperatur in den einzelnen Lagerbereichen sehr unterschiedlich.

Der gewaltige Frischebereich etwa wird zurzeit langsam und damit energieeffizient auf die angestrebte Temperatur von ein Grad Celsius heruntergekühlt. Um Energieeinsparung bemüht sich das Unternehmen auch im Kleinen. So werden die Leuchten in den Fluren im Verwaltungsbereich nur dann per Bewegungsmelder eingeschaltet, wenn jemand den entsprechenden Bereich betritt. Nach Bantorf umgezogen ist bereits eine früher in Laatzen ansässige Kaufland-Vertriebsabteilung. Außerdem werden nach Becks Worten auch Teile des Bereichs Expansion vom Deister aus arbeiten. Der Betrieb in den Hochregallagern des Logistikzentrums ist vorerst teilautomatisiert organisiert. Wie Beck erläutert, befindet sich auf dem Hallenboden jeweils die sogenannte Griffzone. Sind die Paletten mit Artikeln in diesem Bereich leer, wird Nachschub aus den oberen Lagerbereichen nach unten gehoben.

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