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Großgoltern

Golterner werfen Blick auf das kommende Jahr

Roland Zieseniß (CDU, von links), Stephan Täger (SPD), Marc Lahmann, Eva Runge (UWG) und Christian Röver (Grüne) stoßen auf das neue Jahr an.

Roland Zieseniß (CDU, von links), Stephan Täger (SPD), Marc Lahmann, Eva Runge (UWG) und Christian Röver (Grüne) stoßen auf das neue Jahr an.

Großgoltern.Einen Blick auf bevorstehende Ereignisse in Eckerde, Göxe, Großgoltern, Nordgoltern und Stemmen haben die Golterner Ratsleute beim traditionellen Neujahrsempfang geworfen. Dazu waren rund 50 interessierte Gäste am Sonntag in das Sportheim des TSV Goltern gekommen.

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Ein wichtiges Anliegen sei, dass die Stadt und das Freibad Goltern einen neuen Vertrag schließen, sagte Grünen-Fraktionssprecher Christian Röver. Nur so könne der Bestand des Bades weiterhin finanziell abgesichert werden. Einen neuen Vertrag wünscht sich auch Heide Hamann, Vorsitzende des Fördervereins des Freibads. „Wir sind stolz, dass wir so lange durchgehalten haben“, sagte sie. Das sei nur durch das große ehrenamtliche Engagement der Ortsansässigen möglich. Und eben dieses Engagement sei auch ein Grund dafür, dass die Vereinsmitglieder trotz der schlechten Badesaison im vergangenen Jahr den Mut nicht verlieren.

Ein großes Ereignis, dass 2018 noch ansteht, ist zudem die Sanierung der Hauptstraße in Großgoltern. Die seit Jahren geplante Maßnahme wurde zuletzt immer wieder verschoben, die Region hatte allerdings zugesichert,  dass sie sich in der zweiten Jahreshälfte endlich dem Projekt annehmen wird. „Ein konkretes Datum für die Sanierung steht immer noch nicht fest“, sagte Röver.

Auch, wer der neue Pastor der Kirchengemeinde Großgoltern wird – der seit dem 1. Januar auch die ehemalige Kapellengemeinde Göxe angehört – sei leider noch unklar, sagte Röver. „Leider können wir potentiellen Bewerbern nicht viel bieten, immerhin haben wir nur eine dreiviertel Stelle.“  Pastor Matthias Stalmann hatte Ende 2017 nach mehr als 13 Jahren die drei Kirchengemeinden seines Pfarramtes aus Großgoltern, Stemmen und Göxe verlassen.

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Ein Anliegen, bei dem sich die Ratsleute eine schnelle Umsetzung wünschen, ist die Geschwindigkeitsbegrenzung und das Überholverbot zwischen Stemmen und Nordgoltern. „Noch ist nicht klar, wie und ob das umgesetzt wird“, sagte Röver. Klar sei allerdings, dass es durch das unverantwortliche Verhalten einiger Verkehrsteilnehmer in diesem Bereich immer wieder zu gefährlichen Situationen komme.

Fast durchweg positive Aussichten brachte Bürgermeister Marc Lahmann mit in das Sportheim. Er erinnerte an das Ende des sogenannten Zukunftsvertrags, der durch das Land früher als vorgesehen aufgelöst wurde und an die gute finanzielle Lage der Stadt. Doch wegen fehlendem Personal, unter anderem in der städtischen Gebäudewirtschaft, könnten notwendige Arbeiten an Schulen dennoch nicht so schnell wie eigentlich gewünscht bewerkstelligt werden. Spürbar fehlen würde adäquates Personal beispielsweise in der städtischen Gebäudewirtschaft, so dass nötige Instandsetzungen in den Schulen leider nicht zeitnah und zeitgleich bewerkstelligt werden könnten.

Ein Projekt, dass in dem Bereich der ehemaligen Gemeinde Goltern bereits umgesetzt wurde, ist die Reaktivierung des Kindergartens Stemmen. Ein weiteres Vorhaben, in das die Stadt fast 10 Millionen Euro investieren muss, ist der Neubau des Wasserwerks Eckerde. Zudem hoffen die Ratsleute auf eine zügige Sanierung der Albert-Schweitzer-Schule in Großgoltern.

Von Lisa Malecha

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