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Kirchdorf

Jury lobt Schüler für die hohe Qualität

Sie präsentieren ihre mit "sehr gut" benoteten Facharbeiten vor Publikum: Max Keßler (von links), Kiara Hohaus, Daniel Walther, Sophie Minkmar, Till Keßler, Anna Hahn und Jannis Mordfeld.

Sie präsentieren ihre mit "sehr gut" benoteten Facharbeiten vor Publikum: Max Keßler (von links), Kiara Hohaus, Daniel Walther, Sophie Minkmar, Till Keßler, Anna Hahn und Jannis Mordfeld.

Kirchdorf.Sieben Jugendliche aus dem Abiturjahrgang des Hannah-Arendt-Gymnasiums (HAG) haben am Montagabend ihre jeweils mit „sehr gut“ benoteten Facharbeiten vor Publikum präsentiert. Eine sechsköpfige Jury mit Vertretern des HAG sowie des Rotary Clubs (RC) Bad Nenndorf bewertete die zehnminütigen Vorträge: Anna Hahn belegte schließlich den ersten Platz knapp vor Jannis Mordfeld.

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Bereits zum 14. Mal kooperierten das Gymnasium und die Rotarier für diesen Wettbewerb um die überzeugendsten Darstellungen der Facharbeiten. „Alle Schüler haben für ihre Arbeiten schon eine sehr gute Note erhalten. Heute geht es darum, wie die Jugendlichen ihre Arbeitsergebnisse einem größeren Publikum anschaulich nahebringen“, erläuterte Jens Siebert vom Rotary Club.

Daniel Walther (links) und Till Keßler stellen ihre Facharbeit zum Thema "The Lightning-Chair: Eine interaktive Lichtinstallation" vor.

Daniel Walther (links) und Till Keßler stellen ihre Facharbeit zum Thema "The Lightning-Chair: Eine interaktive Lichtinstallation" vor.

Zudem erhielten die Besucher in der Aula des Schulzentrums Am Spalterhals einen Einblick in die große Vielfalt der HAG-Seminarfächer. So referierte die spätere Siegerin Anna Hahn zum Beispiel über „Moral als Manipulation des Denkens am Beispiel von Harald Welzers ’Massenmord und Moral’“. Sophie Minkmar befasste sich in ihrem Seminarfach mit der Gefühlswelt rund um Pink Floyds Konzeptalbum The Wall, während Till Keßler und Daniel Walther ihre gemeinsamen Überlegungen zum Thema „The Lightning-Chair: Eine interaktive Lichtinstallation“ vorstellten.

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Die anderen Seminararbeiten im Wettbewerb behandelten wissenschaftliche Methoden zur Beurteilung von Kunst (Kiara Hohaus), das Lizenzierungsverfahren der DFL und die 50+1-Regel (Max Keßler) sowie aktuelle Ausdrucksformen und Ursachen des Antisemitismus in Deutschland (Jannis Mordfeld). Alle Schüler ernteten für ihre Vorträge großen Applaus des Publikums.

Nach Einschätzung der Jury fielen die Darstellungen von Anna Hahn sowie von Jannis Mordfeld besonders gut aus. „Engagiert und rhetorisch überzeugend mit jeweils sehr gelungener Visualisierung“, erläuterte Jurymitglied und HAG-Koordinatorin Corinna Harms. Einigkeit habe über die hohe Qualität aller Beiträge geherrscht.

Sowohl HAG-Leiterin Silvia Bethe als auch der amtierende RC-Präsident Niels Schaefer, der lange Jahre selbst das Hannah-Arendt-Gymnasium geleitet hat, würdigten die Zusammenarbeit von Schule und Rotarier. „Sie schaffen mit diesem Wettbewerb einen zusätzlichen Anreiz für unsere Schüler, sich mit ihren hervorragenden Arbeiten in der Öffentlichkeit zu präsentieren“, betonte Bethe.

In der Pause bewirteten Schüler aus der Senegal-AG das Publikum mit Speisen und Getränken. Außerdem musizierte Hannah’s Band.

Von Frank Hermann

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