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Stemmen

Kindergarten bietet Platz für 50 Kinder

Die Kinder und Bürgermeister Marc Lahmann (von links), Erster Stadtrat Thomas Wolf, Kita-Leiterin Claudia Gross und Jennifer Preusker vom Fachdienst Kinderbetreuungseinrichtungen freuen sich, dass die Kita wieder genutzt wird.

Die Kinder und Bürgermeister Marc Lahmann (von links), Erster Stadtrat Thomas Wolf, Kita-Leiterin Claudia Gross und Jennifer Preusker vom Fachdienst Kinderbetreuungseinrichtungen freuen sich, dass die Kita wieder genutzt wird.

Stemmen.Vier Jahre lang stand das Gebäude an der Kantorstraße leer – nun ist wieder Leben in den Kindergarten Stemmen eingezogen. 38 Jungen und Mädchen besuchen die Einrichtung seit Anfang des Monats.

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Der Kindergarten war 2014 geschlossen worden und stand bis 2018 leer. Im Sommer vergangenen Jahres hatte dann der Rat beschlossen, den Kindergarten zu reaktivieren, um kurzfristig dringend benötigte Betreuungsplätze zu schaffen. Das war Teil des Aktionsprogramms InKiB 2017 (Initiative für mehr Kinderbetreuung in Barsinghausen), nach dem rund 170 zusätzliche Kinderbetreuungsplätze in Kitas und Krippen geschaffen werden müssen, um den Bedarf zu decken.

Lennart (von links), Louis und Lukas bauen mit Bauklötzen eine Pyramide.

Lennart (von links), Louis und Lukas bauen mit Bauklötzen eine Pyramide.

Im Januar diesen Jahres haben dann die Baumaßnahmen begonnen: Das Gebäude bekam neue Farbe, Böden, Elektrik, Türen und Akustikdecken. Kostenpunkt: 118.000 Euro. Die Sanierung hatte sich deutlich verzögert, da Schadstoffe bei der Deckenrenovierung gefunden wurden, die fachgerecht entsorgt werden mussten. Auch die Außenanlage wurde komplett neu gestaltet. Doch bis die Kinder die neuen Spielgeräte nutzen können, müssen sie sich noch gedulden. „Heute wurde der Rollrasen verlegt, in vier Wochen dürfen wir dann unseren Spielplatz nutzen“, sagt Kita-Leiterin Claudia Gross, die vorher viele Jahre den Kindergarten in Landringhausen geleitet hat. Zu ihrem Team gehören noch zwei ganz junge Kolleginnen und auch ein junger Erzieher – die allesamt gerade ihre Ausbildung beendet haben. Zudem wird sie von zwei erfahrenen Kolleginnen unterstützt. „Die Reaktivierung bietet uns die Möglichkeit, etwas ganz Neues zu gestalten“, sagt Gross erfreut. „Mit dem tollen Team macht das besonders viel Spaß.“

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Noch sind eine Plätze in der Einrichtung frei. Dennoch: Der Bedarf an Betreuungsplätzen wird voraussichtlich weiter steigen. „Wir berechnen die Zahl der Fehlplätze derzeit neu“, sagt Erster Stadtrat Thomas Wolf. Denn der Bedarf steige weiter, es müssen voraussichtlich mehr als die bisher vermuteten 170 Plätze geschaffen werden. „Deshalb sind wir auch froh, dass wir die Kita Stemmen nicht – wie auch mal geplant –abgerissen haben“, sagt Bürgermeister Marc Lahmann. Denn nur so konnten kurzfristig 50 neue Betreuungsplätze auf einen Schlag geschaffen werden. Er und Wolf betonten, dass die Stadt ihr bestes tut, um allen Eltern und Kindern eine angemessene Lösung bei der Betreuungsfrage zu präsentieren. „Natürlich ist es im Einzelfall belastend, wenn das Kind nicht in die Wunsch-Kita kommt“, sagt Wolf, der die Enttäuschung der betroffenen Familien verstehen kann. Doch nicht jedem könne der Wunschplatz zur Verfügung gestellt werden.

Am Außengelände wird noch gearbeitet: Derzeit wird der Rollrasen verlegt. In vier Wochen können die Jungen und Mädchen dann die neuen Spielgeräte nutzen

Am Außengelände wird noch gearbeitet: Derzeit wird der Rollrasen verlegt. In vier Wochen können die Jungen und Mädchen dann die neuen Spielgeräte nutzen

Von Lisa Malecha

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