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Sorgensen

Anwohner erreichen ihre Grundstücke nicht

Anwohner Jörg Rosinke (links) diskutiert mit Ortsvorsteher Dirk Schwerdtfeger die Probleme, die die Baustelle für die Anlieger bringt.

Anwohner Jörg Rosinke (links) diskutiert mit Ortsvorsteher Dirk Schwerdtfeger die Probleme, die die Baustelle für die Anlieger bringt.

Sorgensen. Ab Freitag, 2. November, erreichen die Anlieger des Siedlerweges in Sorgensen ihre Grundstücke nicht mehr mit dem Auto – und auch der Fußweg ist wegen der derzeitigen Baustelle für Menschen, die auf einen Rollator angewiesen sind, ein Problem. „Zu der Sanierung gibt es keine Alternative“, betont Ortsvorsteher Dirk Schwerdtfeger, „aber ich werde versuchen durchzusetzen, dass die Anwohner wenigstens an den Wochenende fahren können.“

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Seit Wochen sanieren Arbeiter die einst marode Ortsdurchfahrt zwischen der Kreisbahnstraße und dem Ortsausgang in Richtung Dachtmissen. Sie haben inzwischen den Unterbau sowie die Gossen erneuert. „Jetzt beginnen die Asphaltarbeiten zwischen der Kreisbahnstraße und dem Ortseingang Dachtmissen“, sagt Schwerdtfeger, der nach eigenen Angaben jeden Tag zur Baustelle schaut und den Fortschritt der Arbeiten verfolgt. Deshalb könne die Hauptstraße bis 12. November nicht befahren werden, teilt die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr mit. Anwohner des Siedlerweges müssten in der Straße Am Dorfe parken. Die Straße sei nur fußläufig über den provisorischen Gehweg erreichbar.

Nach Mitteilung der Behörde könnten Einsatzkräfte von Feuerwehr oder Polizei die Strecke jederzeit passieren: „Wenn das der Fall ist, dann muss man doch auch den Anwohnern eine Chance geben, kurz zu ihren Grundstücken zu fahren“, sagt Jörg Rosinke im Gespräch mit Schwerdtfeger und mahnt, dass in seiner Nachbarschaft etliche Senioren oder Familien mit kleinen Kindern wohnen. „Die können den Fußweg gar nicht nutzen“, sagt Rosinke. Der Ortsvorsteher sagt eine Prüfung zu, aber ob diese Erfolg haben werde, sei offen. Gleichwohl betont Schwerdtfeger die „hohe Leidensfähigkeit“ der Sorgenser, die lange für die Sanierung gekämpft hätten.

Regiobus setzt während der Arbeiten ein Linientaxi ein

Wegen der Asphaltarbeiten zwischen Dachtmissen und Sorgensen setzt Regiobus nach Aussage von Sprecher Tolga Otkun ab Mittwoch, 31. Oktober, Betriebsbeginn, bis zum Betriebsschluss am Montag, 12. November, für die Buslinien 910 und 920 ein Linientaxi ein. Es fährt von Dachtmissen nach Hänigsen/Riedel und bedient die Haltestellen Dachtmissen, Hänigsen/Dornbusch, Hänigsen/Friedhof, Hänigsen/Schule, Hänigsen/Am Pappaul und Hänigsen/Riedel. In Hänigsen bestehen Anschlüsse von und zur Regiobus-Linie 910 aus und nach Burgdorf.

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Die Regiobus-Linie 910 (Hänigsen-Burgdorf/Burgdorf-Hänigsen) fährt weiterhin regulär während der Sperrungen. Lediglich die Haltestellen Dachtmissen und Sorgensen/Siedlerweg können nicht bedient werden. An Schultagen wird die Regiobus-Linie 910 in Fahrtrichtung Burgdorf um 6.49 Uhr und 7.22 Uhr durch einen Einsatzwagen unterstützt.

Nach dem Ende der Bauarbeiten folgt dann der zweite Abschnitt zwischen der Kreisbahnstraße und dem Ortsausgang Sorgensen in Richtung Burgdorf. „Wir wissen, dass wir dann mit weiteren Umleitungen leben müssen“, sagt Schwerdtfeger und kritisiert zugleich, dass die Landesbehörde bislang weder einen Zeitplan noch die freien Strecken veröffentlicht hat. „Dabei hat die Erfahrung gezeigt: Je früher die Menschen eine Information haben, desto weniger emotional wird die Debatte geführt.“

Von Antje Bismark

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