Burgdorf

Einem Piraten nähert man sich schüchtern

Musik an unerhörten Orten: Mathias Lück spielt im Stadtmuseum.

Musik an unerhörten Orten: Mathias Lück spielt im Stadtmuseum.

Burgdorf. Der bekannteste Pirat der ganzen Stadt hat am Sonntag einen Abstecher ins Stadtmuseum in der Schmiedestraße gemacht. Der Kinderliedermacher Mathias Lück, der gern als Pirat auftritt, hat auch für seine beiden kurzen Konzerte anlässlich der Jahreslosung „Burgdorf – klingt gut!“ des Stadtmarketings Kopftuch und Freibeuterhemd an, um Musik an unerhörten Orten zu machen, wie die Reihe heißt. Rund 40 große wie kleine Zuhörer waren ins Stadtmuseum gekommen. „Es ist schön, bei einem Auftritt kurze Wege zu haben“, meinte der Musiker vergnügt.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Wie Lück zugeben musste, passte das Outfit nicht ganz zur Kulisse, denn der Burgdorfer trat in seinem Western-Bühnenbild auf, das zurzeit Teil der Ausstellung zum Themenjahr ist. „Aber der Pirat ist mein bekanntestes Kostüm“, begründete er seine Wahl. „Und die meisten Lieder kommen aus diesem Repertoire.“

Richtige Fans hat der Liedermacher auch, zum Beispiel Emil. Lück ist regelmäßig in dessen Kita zu Gast. Das scheint zu prägen. So suchte sich Emil gleich vor dem Konzert zwei CDs aus und machte sich ganz schüchtern zu seinem Idol auf, um die Tonträger von dem Geld zu bezahlen, das ihm die Oma zugesteckt hatte.

Von Michael Schütz

Mehr aus Burgdorf

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken