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Burgdorf

Jungsozialisten planen Escape-Room zur Wahl

Leonie Meyer und Niklas Peisker bilden die erste Doppelspitze der Jusos.

Leonie Meyer und Niklas Peisker bilden die erste Doppelspitze der Jusos.

Burgdorf. Premiere bei den Jusos: Zum ersten Mal gibt es bei der Nachwuchs-SPD mit Leonie Meyer und Niklas Peisker eine Doppelspitze. Sie planen für das neue Jahr mehrere Aktionen, vor allem mit Blick auf die anstehende Europa- und Bürgermeisterwahl am Sonntag, 26. Mai.

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„Wir haben beim Unterbezirk bereits mit einer Doppelspitze gearbeitet und gesehen, dass sich die Arbeit auf diese Weise auf mehr Schultern verteilen lässt“, begründet Meyer die Entscheidung. Gerade während der Ausbildung oder des Studiums helfe es Aktiven, wenn sie nicht alles allein managen müssten. Meyer studiert seit zwei Jahren Politik, Peisker absolviert derzeit sein Abitur auf dem zweiten Bildungsweg. Beide sammelten ersten Erfahrungen bereits als Vorstandsmitglieder: „Bei uns gibt es eine flache Hierarchie und jedes Jahr eine Neuwahl, damit sich möglichst jeder nach seinen Vorstellungen einbringen kann“, sagt Peisker.

Er gehört seit Sommer 2015 der SPD an: „Ich wollte mich in meinem Geburtsort Otze einbringen und bin so zu den Jusos gekommen“, sagt er. Aus einer SPD-geprägten Familie stammt Meyer: „Mein Großvater hat der Partei über 50 Jahre angehört, meine gesamte Familie vertritt sozialdemokratische Grundwerte.“ Mit dem Beginn des Studiums begann sie ihr Engagement: „Für mich war wichtig, dass ich nicht nur theoretisch arbeite.“ Für ihre Mitgliedschaft in der SPD habe sie sich noch nie rechtfertigen müssen. Vielmehr fänden es viele Gleichaltrige, auch Kommilitonen, ungewöhnlich, dass sie überhaupt parteipolitisch aktiv sei: „Das interessiert viele einfach nicht.“ Bei Debatten im Freundes- und Familienkreis gebe es unterschiedliche Reaktionen, sagt Peisker: „Wir kommen oft in gute Gespräche über die Grundwerte aller Parteien, nicht nur bei der SPD.“

Beide wollen versuchen, die Jusos bekannter zu machen: mit einem Escape-Room zur Wahl, mit dem Fotowettbewerb „#burgdorferleben“ und mit der Unterbezirkskonferenz am 16. Februar mit 80 Delegierten. „Das ist noch ein ordentliches Stück Arbeit gleich zum Jahresbeginn“, sagt Meyer.

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Von Antje Bismark

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