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Burgdorf

Museum zeigt Sherlock-Holmes-Ausstellung

Die berühmte Romanfigur des Kriminalermittlers Sherlock Holmes steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung im Stadtmuseum.

Die berühmte Romanfigur des Kriminalermittlers Sherlock Holmes steht im Mittelpunkt einer neuen Ausstellung im Stadtmuseum.

Burgdorf.Das Stadtmuseum an der Schmiedestraße zeigt vom kommenden Wochenende an zwei neue Ausstellungen. Die Ausstellungsmacher vom Verkehrs- und Verschönerungs-Verein (VVV) laden die Besucher ein zu zwei Zeitreisen – ins spätviktorianische England und ins Mittelalter.

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Von Sonnabend, 1. September, bis Sonntag, 28. Oktober, ist im Erdgeschoss die Schau über die 1886 vom britischen Schriftsteller Arthur Conan Doyle geschaffene Kunstfigur Sherlock Holmes zu sehen, die in seinen im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert spielenden Romanen den Detektiv gibt. Im Obergeschoss des Museums zeigen Exponate, wie Kinder im Mittelalter lebten. Sie stammen von der Kunsthistorikerin Alice Selinger, die anlässlich der Eröffnung am Sonnabend, 1. September, 14 Uhr, durch beide Schauen führen wird.

Den Titel „Das Phänomen Sherlock Holmes − wie der berühmteste Detektiv der Welt entstand“ trägt die Ausstellung über die berühmte, längst auch zum Filmstar avancierte Romanfigur. Im Erdgeschoss können sich Museumsbesucher an die Schauplätze aller Romane und Erzählungen über den Kriminalisten begeben. Zahlreiche Exponate, Infotafeln und Fotografien geben einen Einblick in die Entstehungsgeschichte der Figur Sherlock Holmes und seiner kniffligsten Fälle, in das Umfeld der Handlungsorte in den nebeldurchfluteten Gassen des alten London. Und auch die Lebensumstände seines Schöpfers Sir Arthur Conan Doyle werden beleuchtet.

Die neue Ausstellung „Kindheit im Mittelalter“ im Stadtmuseum erzählt auch vom Umgang mit Säuglingen.

Die neue Ausstellung „Kindheit im Mittelalter“ im Stadtmuseum erzählt auch vom Umgang mit Säuglingen.

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Die zweite Ausstellung trägt den Titel „Kindheit im Mittelalter“. Sie berücksichtigt jüngste Forschungsergebnisse und wirft einen erhellenden Blick auf den Lebensalltag und das Spielverhalten von Jugendlichen im 16. Jahrhundert. So erfahren die Besucher, dass etwa der Nachwuchs von Bauern schon früh bei der harten Feldarbeit mit anpacken musste, bei adligen Jungen die Erziehung zu tapferen Rittern im Vordergrund stand und Mädchen häufig gebildeter waren als ihre Brüder. Die Schau erzählt überdies vom Umgang mit Säuglingen und von der Ausbildung in Familie, Schule und Kloster. Auch Spielzeug wie Schaukelpferd und Kreisel kannten Kinder bereits im Mittelalter.

Das Stadtmuseum ist üblicherweise sonnabends und sonntags von 14 bis 17 Uhr geöffnet, anlässlich des Kunstmarktes am Sonntag, 2. September, allerdings von 12 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Von Laura Ebeling und Joachim Dege

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