Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Burgdorf

Paulus-Feierabendakademie macht in Musik

Was ist der Unterschied zwischen einer normalen Violine und einer Stradivari? Dieser Frage spürt der zweite Themenabend der Feierabendakademie nach.

Was ist der Unterschied zwischen einer normalen Violine und einer Stradivari? Dieser Frage spürt der zweite Themenabend der Feierabendakademie nach.

Burgdorf. Musik liegt in der Luft bei der Feierabendakademie der Paulus-Gemeinde. An drei Abenden werden unterschiedliche Facetten beleuchtet – von Komponisten über Instrumente bis hin zur Verzahnung von Musik und Medizin reicht die Bandbreite der Themen der Diskussions- und Vortragsreihe. Alle drei Abende beginnen um 19 Uhr im Paulus-Gemeindezentrum am Berliner Ring und enden gegen 21.15 Uhr. In der Pause wird ein Kultursüppchen als Stärkung gereicht. Der Eintritt ist frei, eine Spende aber gern gesehen.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Am Mittwoch 6. Februar, dreht sich alles um „Hohes Alter und Musik“. Der Mediziner und Musiker Hans-Thomas Hildebrand will Interessierten verständlich und mit vielen Beispielen einen Einblick geben in die individuelle Klangwahrnehmung und die Prozesse, die sich beim Musizieren im Gehirn abspielen. Wie unterscheidet sich ein „musikalisches Gehirn“ von einem unmusikalischen? Wie wirkt sich dies im Alltag und im Alter aus? Lohnt es sich, noch in späteren Jahren mit dem Erlernen eines Musikinstrumentes zu beginnen oder ehemals Angefangenes fortzusetzen? Auf all diese Fragen wird es Antworten geben.

Dem „Mythos Stradivari“ spüren Matthias Schorr und Hans-Thomas Hildebrand am Mittwoch, 27. Februar, nach. Was ist das Geheimnis alter und hochklassiger Streichinstrumente – darüber haben sich schon Generationen von Musikliebhabern und Instrumentalisten den Kopf zerbrochen. Liegt es am Jahrhunderte alten Klangholz oder am Lack, um dessen geheimes Rezept sich Mythen ranken? Welche Rolle spielen die Händler und Spekulanten? Auch wie in rund 250 Arbeitsstunden unter den Händen eines Fachmanns ein neues Instrument entsteht und wie sich dieses von historischen Stücken unterscheidet, werden die beiden Referenten erklären.

Um „ungarische Komponisten von Bartók bis Ligeti“ geht es am Mittwoch, 20. März. Matthias Schorr stellt Komponisten der vergangenen 150 Jahre vor. Zwar hat keiner von ihnen die Bekanntheit von Bela Bartók erreicht, in Originalität und Genius stehen ihm aber Ernst von Dohnanyi oder György Kurtág kaum nach. Der Vortrag beschäftigt sich mit ihren Biografien, zahlreiche gespielte Beispiele aus ihren Kompositionen sollen den Akademieabend abrunden.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Von Sandra Köhler

Mehr aus Burgdorf

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.