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Großburgwedel

AWO-Ortsverein feiert 50-jähriges Jubiläum

Ein Tänzchen zu Geburtstag: Karin Panzke (links) und Lilo Drost bei der 50 Jahre-Feier der Großburgwedeler AWO.

Ein Tänzchen zu Geburtstag: Karin Panzke (links) und Lilo Drost bei der 50 Jahre-Feier der Großburgwedeler AWO.

Großburgwedel. Ein halbes Jahrhundert gibt es den Ortsverein der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Großburgwedel. „Das muss gebührend gefeiert werden“, sagte sich Karin Panzke und lud in den Schützenkrug nach Kleinburgwedel ein. 80 Mitglieder, darunter auch Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller, folgten der Einladung und verlebten einen vergnüglichen Nachmittag.

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Mit dabei auch Eike Wiechmann. Er gehörte vor 50 Jahren zu den Gründungsvätern der Großburgwedeler Ortsgruppe. Dafür gab es nun eine Urkunde aus den Händen der Landtagsabgeordneten Silke Lesemann.

In all den Jahren zeigte sich, dass AWO-Mitglieder gern auf Reisen gehen. Kuraufenthalte in Rumänien, Urlaube in Tirol und der Schweiz – der Ortsverein organisierte viele Reisen. Und auch Angebote für die Kinder: „Nach Hörnum auf Sylt, nach Cuxhaven und in den Schwarzwald, mit der AWO waren ganz viele Burgwedeler Mädchen und Jungen unterwegs“, sagt Panzke. Sie fand übrigens selber auf diesem Weg zur Arbeiterwohlfahrt. Ihr Sohn Manuel ging 1989 mit der AWO auf Reisen und Mama trat in den Ortsverein ein. Seit 2003 leitet sie den Ortsverein.

Reisen als zentrales Angebot

Reisen sind auch bis heute das zentrale Angebot des Ortsvereins. „In Juni waren wir für fünf Tage im Erzgebirge, nächstes Jahr geht es nach Niebüll an die Nordsee. Dazu kommen noch ein bis zwei Tagesfahrten“, sagt Panzke. Und diese Ausflüge und Reisen kommen bei den Leuten an. Zwölf neue Mitglieder konnte die AWO-Chefin so im vergangenen Jahr begrüßen und stemmt sich damit gegen schwindende Mitgliederzahlen bei der Arbeiterwohlfahrt. In Großburgwedel zählt der Ortsverein noch 130 Mitglieder. Kurz nach der Gründung waren es einmal rund 1000. „Aber da gab es die AWO in der Region auch nur in Burgwedel. Nach und nach gründeten sich in den umliegenden Dörfern eigene Ortsvereine und viele Mitglieder wechselten dorthin“, sagt Panzke.

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„Wir haben mit unseren Reisen Erfolg, weil die Menschen die Gemeinschaft in unserer Gruppe lieben“, verrät Panzke ihr Erfolgsrezept. Dazu gehören auch Bingonachmittage, Herbst- und Faschingfeste und einige weitere Veranstaltungen. „Schließlich braucht der Mensch Gemeinschaft und diese findet man hier“, sagt dann auch Ortsbürgermeister Rolf Fortmüller. Und er hat noch eine gute Nachricht für den AWO-Ortsverein parat. Der Ortsrat unterstützt die Gruppe in diesem Jahr nicht nur mit 350 Euro, sondern gibt obendrein noch weitere 250 Euro für die Jubiläumsfeier.

Von Thomas Oberdorfer

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