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Burgwedel

Evangelische Jugend von St. Marcus Wettmar pilgert auf dem Jakobsweg

Mit Rucksack und guter Laune: Die Pilger der evangelischen Jugend von St. Marcus Wettmar.

Mit Rucksack und guter Laune: Die Pilger der evangelischen Jugend von St. Marcus Wettmar.

Wettmar.„Gemeinsam pilgern und Kraft sammeln“: Unter diesem Motto hat die evangelische Jugend von St. Marcus aus Wettmar eine Pilgerfreizeit auf einem Teil des Jakobsweges organisiert und durchgeführt. Ein spannendes Projekt – ist diese Art der inneren Einkehr doch nicht unbedingt eine für junge Leute gebräuchliche Form der Freizeitgestaltung. Insgesamt zwölf Jugendliche im Alter zwischen zwölf und 17 Jahren machten sich auf den Weg.

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Nach dem Pilgern lockt das Freibad

Zunächst ging es nach Soltau. Nach einer Nacht im Gemeindehaus der dortigen Luther-Kirchengemeinde machten sich die Nachwuchspilger nach einem Segen auf die 27 Kilometer lange Strecke nach Bad Fallingbostel. Von dort aus ging es durch den Heideort Meinerdingen auf 14 Kilometern Richtung Düshorn in der Nähe von Walsrode. Nach vier Stunden war das Ziel erreicht, dann lockten ein Freibadbesuch und die Wiese im Pfarrgarten zum Sonnenbad. Die letzte 28 Kilometer lange Etappe nach Schwarmstedt bei schwülem Wetter war besonders anstrengend.

Jugendliche aus St. Marcus entdecken Kälber

Zur Belohnung gab es nicht nur die wohlverdiente Dusche im Gemeindehaus, sondern auch eine besondere Begegnung. Bei der Rast an einer Milchtankstelle hofften die Teilnehmer auf Kakao. Eigentlich gab es den nicht, doch die zufällig vorbeikommende Hofbesitzerin half spontan mit Kakaopulver aus. Zusätzlich konnten die Pilger die frisch geborenen Kälber anschauen und mit dem 94-jährigen Senior des Hofes ins Gespräch kommen.

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Im kommenden Jahr mit dem Rad auf Pilgerfahrt ?

„Es hat großen Spaß mit den Jugendlichen gemacht und mich sehr gefreut, wie viele sich schon in der Vorbereitung mit eingebracht und gekümmert haben, sei es beim Organisieren der Unterkünfte oder der An- und Abreise“, resümierte Jonas Kurtze, ehrenamtlicher Mitarbeiter in Kirchengemeinde St. Marcus nach der Pilgertour: „Im nächsten Jahr wollen die Jugendlichen eventuell mit dem Rad pilgern.“

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Von Sandra Köhler

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