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Burgwedel

Experten berichten über Altlast-Sanierung

An der Schadstoffquelle im Mitteldorf ist die Sanierung nach Aussage des Grundstückseigentümers schon abgeschlossen.

An der Schadstoffquelle im Mitteldorf ist die Sanierung nach Aussage des Grundstückseigentümers schon abgeschlossen.

Großburgwedel. Die Hinterlassenschaft einer bis Ende der 90-er Jahre im Mitteldorf betriebenen chemischen Reinigung hat im Grundwasser unter Teilen der Großburgwedeler Innenstadt folgenschwere Verunreinigungen hinterlassen. Die damals ausgetretenen Lösemittel enthalten schädliche chlorierte Kohlenwasserstoffe in hoher Konzentration, die laut Region Hannover für Einwohner keine Gefahr darstellt – auch wenn Wasser aus Hausbrunnenwasser in dem betreffenden Bereich nicht getrunken oder zur Bewässerung von Nutzgärten genutzt werden sollte.

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Während die Altlast an ihrer Quelle nach Aussage des Grundstücksbesitzers bereits erfolgreich saniert ist, steht der Beginn der großräumigen Sanierung nach dem selben mikrobiologischen Verfahren erst noch bevor. Die festgestellte Schadstofffahne erstreckt sich von der Kreuzung Dammstraße/Im Mitteldorf entlang dem Verlauf der Dammstraße Richtung Nordwesten. Die Sanierungsarbeiten werden laut Region circa drei Jahre dauern. Gerechnet wird mit Kosten in Höhe von 359.000 Euro.

Am Mittwoch, 12. September, werden Fachleute der Region und der Sanierungsfirma Sensatec im Großburgwedeler Rathaus über das Ausmaß des Umweltschadens sowie die geplanten Arbeiten zu seiner Beseitigung berichten. Die Info-Veranstaltung ist offen für alle Anwohner und interessierte Bürger. Beginn ist um 19 Uhr.

Von Martin Lauber

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