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Burgwedel

Graureiher machen am Würmsee fette Beute

Weil die Stadt in den Würmsee Wasser pumpt, ist das Gewässer nicht ausgetrocknet.

Weil die Stadt in den Würmsee Wasser pumpt, ist das Gewässer nicht ausgetrocknet.

Kleinburgwedel.Für rund zehn Graureiher ist der Würmsee derzeit ein nahrungsreiches Jagdrevier. Direkt unter ihren Füßen tummeln sich reichlich Fische, nach denen sie nach Belieben schnappen können. „Die Reiher bekommen die Fische auf dem goldenen Tablett serviert“, scherzt Malte Schubert. Burgwedels Umweltkoordinator schätzt, dass der Wasserpegel aktuell bei rund zehn Zentimetern liegen dürfte – auch wenn die Wasserstandsanzeige am Westufer auf Null zeigt. In unregelmäßigen Abständen pumpt die Stadt binnen 24 Stunden 1400 Kubikmeter Wasser in den See. „Nur deshalb ist der Würmsee nicht trockengefallen“, erklärt Schubert. Das Zupumpen verhindere ein Fischsterben, wie es sie mehrfach in den vergangenen Jahren gegeben hatte.

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Wie am Mittwoch sollen auch am Donnerstag die Pumpen laufen, aber dann ist erstmal Schluss mit der Wasserzufuhr, weil in der nächsten Woche am See gearbeitet wird, was ein eher niedriger Pegel erleichtert. Die Stadt will am Ostufer 15 bis 20 Zentimeter Schlamm ausbaggern lassen. Das Sediment muss nach jüngsten Untersuchungen nicht als Sondermüll entsorgt werden, sondern ist als Dünger auf Äckern geeignet. Etwa eine Woche werde gearbeitet, sagt Schubert, je nachdem, wie weit der Bagger in den See hineinkommt.

Von Katerina Jarolim-Vormeier

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