Niederlage für Hoppenstedt

„Ratschläge nicht angenommen“

„Vielleicht hätte man auf diesen zweiten Wahlgang verzichten und Herrn Kranz nominieren sollen“: Karsten Hoppenstedt.

„Vielleicht hätte man auf diesen zweiten Wahlgang verzichten und Herrn Kranz nominieren sollen“: Karsten Hoppenstedt.

Burgwedel. Nach der Niederlage von CDU-Kandidat Björn Hoppenstedt im Rennen ums Bürgermeisteramt in Burgwedel blickt der andere Zweig der alteingesessenen Familie schon wieder nach vorne. „Ich habe mit dem neuen Bürgermeister Axel Düker zu seiner Zeit als SPD-Fraktionschef immer gut zusammengearbeitet“, sagt Karola Hoppenstedt, Vorsitzende des mit 3000 Mitgliedern größten Sportvereins der Stadt, der TSG Großburgwedel, und Tante von Björn. Darüber hinaus wolle man Sport und Politik nicht miteinander vermischen.

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Am vergangenen Sonntag hatte Düker überraschend die Bürgermeisterwahl in Burgwedel gegen Björn Hoppenstedt gewonnen. Hoppenstedt hatte versucht, die Nachfolge seines Bruders Hendrik anzutreten. Vor Hendrik wiederum hatte der Onkel der beiden, Karsten Hoppenstedt, 31 Jahre lang die Geschicke der Stadt gelenkt.

Als gewichtiger Grund für die Niederlage gilt, dass Björn Hoppenstedt den parteiinternen Gegenkandidaten Michael Kranz erst in einer zweiten, aufgrund einer Gesetzesänderung notwendig gewordenen Abstimmung um die Kandidatur bezwungen hatte. Daraufhin hatten sich Teile der Partei von Björn Hoppenstedt abgewandt und seinen Wahlkampf nicht unterstützt. „Vielleicht hätte man auf diesen zweiten Wahlgang verzichten und Herrn Kranz nominieren sollen“, sagt Karsten Hoppenstedt. „Gut gemeinte Ratschläge im Bezug auf die Kandidatur sind nicht angenommen worden.“ Als persönlichen Rückschlag werte er die Niederlage seines Neffen nicht. Schließlich sei er schon vor einiger Zeit aus der aktiven Politik ausgeschieden.

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