Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Garbsen

„Der Liebesbaum“ kommt ins Cinestar in Garbsen

Die Garbsenerin Milena Widemann spielt in "Der Liebesbaum" mit, Hikmet Izgi führte Regie.

Die Garbsenerin Milena Widemann spielt in "Der Liebesbaum" mit, Hikmet Izgi führte Regie.

Garbsen.Einen Film in der eigenen Heimat zu drehen, kann viele Vorteile haben: Die Wege sind kurz und die Logistik einfach – und außerdem kann man viel Neues entdecken. „Ich bin hier groß geworden, aber so viele Orte in Hannover und auch in Garbsen kannte ich gar nicht“, sagt Milena Widemann. Vor knapp einem Jahr ist die 20-jährige Frielingerin für den Film „Der Liebesbaum“ in die Rolle der adligen Viktoria geschlüpft und hat rund eine Woche lang an verschiedenen Orten in Garbsen und Hannover gedreht. Nun ist der Film fertig und wird am Sonnabend, 19. Mai, zum ersten Mal im Cinestar in Garbsen auf der Leinwand zu sehen sein.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Geschichte über Liebe und Chancen

„Es geht um Liebe, Freundschaften, Kulturen, um Chancen und Toleranz“, sagt Regisseur und Drehbuchautor Hikmet Izgi. Für den 45-Jährigen ist es der erste Kinofilm und wenn er über die vergangenen anderthalb Jahre nachdenkt, erscheint ihm Vielen wie eine verrückte Reise: „Aus dem Nichts bin ich mit einer Idee irgendwie im Kino gelandet“, sagt er. „Der Liebesbaum“ erzählt die Geschichte des Deutsch-Türken Kerim, der in der Bäckereiverkäuferin Marla seine große Liebe findet. Erst über kulturelle und gesellschaftliche Barrieren hinweg können die beiden zueinander finden.

Gedreht wurde auf dem ehemaligen Netrada-Gelände. Andreas Barthel (rechts) filmt die erste Szene des Drehtages.

Gedreht wurde auf dem ehemaligen Netrada-Gelände. Andreas Barthel (rechts) filmt die erste Szene des Drehtages.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Es sind Themen, die Regisseur Izgi am Herzen liegen. Außerdem ist der Film eine kleine Hommage an die Stadt und Region, in der er lebt. „Man hätte den Film auch in Hamburg oder München realisieren können. Aber unsere Region ist perfekt als Filmkulisse.“ Wer genau hinschauft, findet auch Garbsen in der Produktion, für die Andreas Barthel die Kamera führte: „Wir haben einige Szenen auf dem Gelände von Netrada gedreht“, sagt Izgi. Man könne Garbsen und Hannover gut in Filmen zeigen, findet auch Schauspielerin Widemann, für die es bereits der zweite Film ist, der in ihrer Heimatstadt spielt. Auch in der 2016 erschienenen Komödie „No future war gestern“ hatte sie eine Rolle. Ob es auch nach „Der Liebesbaum“ für sie weitergeht? „Definitiv“, sagt die 20-Jährige und auch Izgi will nach seiner ersten Produktion weitermachen: „Ich habe das Ende des Films bewusst offen gelassen.“

Info: "Der Liebesbaum" wird am Sonnabend, 19. Mai, um 12 Uhr im Cinestar in Garbsen gezeigt. Karten kosten 10 Euro.

Von Linda Tonn

Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.