Garbsen

Die Wacker Klause öffnet endlich wieder

Pächter Thomas Repecki (links) und der Wacker-Vorsitzende Michael Koch blättern in der neuen Speisekarte.

Pächter Thomas Repecki (links) und der Wacker-Vorsitzende Michael Koch blättern in der neuen Speisekarte.

Osterwald. Michael Koch ist erleichtert. Der Vorsitzende des SV Wacker Osterwald hat zwei neue Pächter für die Wacker Klause gefunden. Bereits ab Donnerstag, 1. März, ist die Vereinsgastätte wieder geöffnet. Der bisherige Wirt war im Oktober plötzlich gestorben.

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„Das war eine extrem schwierige Situation für den SV Wacker“, berichtet Koch. Das Problem: Der Vorstand konnte keine Erben des Pächters ausmachen. Deshalb wandten sich die Verantwortlichen an das Amtsgericht in Neustadt, das einen Nachlassverwalter einsetzte. Erst nach dieser juristischen Klärung konnte sich Koch auf die Suche nach einem Nachfolger machen.

Vier Wirte bewerben sich beim SV Wacker

Vier Bewerbungen gingen in den folgenden Wochen beim Wacker-Vorstand ein. Am meisten überzeugt hat Koch und seine Kollegen schließlich das Konzept von Thomas Repecki und Pawel Daniluk. Die wollen das beliebte Gasthaus ab dem 1. März wieder täglich von 14 bis 22 Uhr öffnen, außer am Montag, da ist Ruhetag. Und sonnabends herrscht sogar bis Mitternacht Betrieb.

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In die Umgestaltung der erst vor zwei Jahren renovierten Gaststätte investieren Repecki und Daniluk noch einmal etwa 10.000 Euro. „Wir haben unter anderem einen modernen Ofen, eine Kaffeemaschine und neue Möbel angeschafft“, sagt Repecki.

Gemeinsam auf der Leinwand Fußball gucken

Zudem haben die Betreiber die Wände passend zum Treffpunkt eines Sportvereins mit Trikots und Schals dekoriert – natürlich auch in den blau-weißen Vereinsfarben des SV Wacker Osterwald. „Wir wollen hier eine Sportsbar-Atmopsphäre schaffen“, kündigt Repecki an. Das bedeutet auch: Am Wochenende laufen die Spiele der Fußball-Bundesliga und im Sommer die Partien der Weltmeisterschaft in Rußland auf einer Leinwand.

Und was steht auf der Speisekarte? „Wir bieten regionales Essen an“, sagt Repecki. Das Fleisch, etwa für die Currywurst, holen die Pächter von Schlachtern aus der Umgebung. Außerdem gibt es Flammkuchen, Schnitzel, Spätzle und Kartoffelpuffer. Zubereitet werden die Speisen von Daniluk, der viel Erfahrung als Koch hat – er war etwa schon im Landhaus am See in Berenbostel tätig. Im Sommer soll zudem vor der Tür wieder der Biergarten aufgebaut werden.

Das Herz des Vereinslebens

Für den Verein, mit etwa 1270 Mitgliedern (knapp vor dem Garbsener SC) der größte der Stadt, ist ein solches Angebot sehr wichtig, betont Koch. Seiner Erfahrung kommen nicht nur Menschen aus Osterwald und Mitglieder. „Die Wacker Klause bedeutet Werbung für unseren Verein, so können wir auch neue Mitglieder gewinnen“, hofft der Vorsitzende. Vor allem für die Fußballer, deren Platz direkt vor der Haustür liegt, sei die Klause ein wichtiges Zentrum, betont Koch: „Hier schlägt das Herz unseres Vereinslebens.“

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Von Gerko Naumann

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