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Garbsen

Feuerwehr bekommt neue Funkmelder

Die Ortsbrandmeister Ingo Reckziegel (links, Berenbostel) und Thomas Cremer (Garbsen) zeigen die Funkmeldeempfänger, die ausgetauscht werden sollen.

Die Ortsbrandmeister Ingo Reckziegel (links, Berenbostel) und Thomas Cremer (Garbsen) zeigen die Funkmeldeempfänger, die ausgetauscht werden sollen.

Frielingen.Was brauchen die Feuerwehren in Garbsen, um für Einsätze in der Zukunft ausgerüstet zu sein? Über diese Frage haben Führungskräfte und Politiker bei der Sitzung des Feuerschutzausschusses am Donnerstagabend diskutiert. Thema war natürlich auch der Großbrand in der Freizeiteinrichtung US Sports am vergangenen Sonnabend. Dazu wollte Frank Struß von der CDU/FDP-Gruppe von Einsatzleiter und Berenbostels Ortsbrandmeister Ingo Reckziegel wissen, ob die Koordination der Feuerwehren aus verschiedenen Orten funktioniert habe. "Ich habe gehört, dass da einiges schief gelaufen ist", sagte er.

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Für den Notfall standen Helfer bereit

Reckziegel räumte ein, dass etwa im Funkverkehr anfangs einiges durcheinander gegangen sei. Spätestens nach einer halben Stunde habe die Kommunikation aber einwandfrei geklappt. Garbsens Ortsbrandmeister Thomas Cremer ergänzte: „Das größte Problem war es, genügend Wasser zum Brandort zu bekommen.“ Es seien allein vier Drehleitern vor Ort gewesen, um die benachbarten Gebäude zu schützen.

Das brachte Günther Petrak zu der Frage, ob bei möglichen weiteren Einsätzen in Garbsen noch genügend Personal vorhanden gewesen wäre. Auch da konnte Reckziegel die Politiker beruhigen. „Es stand ein kompletter Löschzug der Feuerwehr aus Neustadt für den Notfall bereit“, sagte er. Es sei Aufgabe der Führungskräfte, sich frühzeitig genau über solche Szenarien Gedanken zu machen, damit sich kein Bürger Sorgen machen müsse.

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Alle Feuerwehrleute bekommen neue Pieper

Damit die Feuerwehren auch künftig gut ausgestattet sind, will die Region Hannover zum 1. Januar 2020 den digitalen Funkverkehr einführen. Dazu müssen auch in Garbsen alle Feuerwehrleute mit neuen Funkmeldegeräten, den sogenannten Piepern, ausgestattet werden. Dafür machte der Ausschuss den Weg frei, indem er sich einstimmig für die Investition von 70.000 Euro für deren Beschaffung aussprach.

Beim diesem Thema sprach Cremer ein weiteres Problem an. Aus Sicht der Feuerwehr dauere es zu lange, bis Ersatz für Ausrüstung geliefert werden. Nach dem Großbrand am vergangenen Wochenende seien etwa einige Jacken nicht mehr zu gebrauchen: „Wir mussten sie chemisch reinigen lassen, dabei sind sie eingelaufen“, berichtete der Garbsener Ortsbrandmeister. Seine Kameraden könnten nun nicht monatelang auf Ersatz warten.

Kritik an langen Lieferzeiten

Das sei nicht das Verschulden der Stadt, entgegnete Sabine Langhein, die im Rathaus den Fachbereich leitet, der unter anderem für die Feuerwehr zuständig ist. „Die Lieferzeiten bei den Hersteller sind teilweise lang, darauf haben wir leider keinen Einfluss.“

Von Gerko Naumann

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