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Ditterke

Bürgersteig an der B65 ist eine Gefahrenquelle

Kaputte Straße und schadhafter Fußweg: In Ditterke herrscht dringender Sanierungsbedarf für Fahrbahn und Bürgersteig.

Kaputte Straße und schadhafter Fußweg: In Ditterke herrscht dringender Sanierungsbedarf für Fahrbahn und Bürgersteig.

Ditterke.Die Bundesstraße 65 (B65) prägt das Leben in Ditterke seit Jahrzehnten. Führt doch die viel befahrene Strecke von A2 bis nach Hannover mitten durch den Gehrdener Ortsteil. Kein Wunder also, dass die B65 immer wieder ein Thema im Ditterker Ortsrat ist.

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Nun hat das Gremium einen Antrag an die Stadt Gehrden formuliert, in dem im Zuge der vom Land Niedersachsen geplanten Sanierung der B65, die vermutlich im Herbst nächsten Jahres beginnt, gefordert wird, den kombinierten Rad- und Fußweg an der Ortsdurchfahrt mit einer neuen Teerdecke zu versehen. „Damit sollen die Unebenheiten, Stolperstellen und Pfützen, die im Winter schnell zu Eisflächen und Gefahrenstellen werden, beseitigt werden“, sagte Ortsbürgermeister Ralf Wegmann in der Sitzung am Donnerstagabend. Es gebe im Ort Mütter mit Kinderwagen und kleinen Kindern sowie Senioren mit Rollatoren und Gehhilfen, die bei dem derzeitigen Zustand des Rad- und Gehweges Schwierigkeiten haben, sicher zu gehen. Und der Ortsrat hat noch einen zweiten Wunsch: Dieses Vorhaben solle ohne Kostenbeteiligung der Anlieger ausgeführt werden.Wegmanns Idee: „Falls die Telekom den zweiten Kabelverzweiger im Dorf mit Glasfaserkabel anschließt und dafür ein Kabel im Rad- und Fußweg verlegt, sollte dieses vor einer etwaigen Sanierung des Rad- und Fußweges umgesetzt werden.“

Ferner solle geprüft werden, ob im Bereich des Autohändlers Osso der Streifen zwischen Fußweg und Zaun ebenfalls mit einer Teerdecke überzogen und der gesamte Abschnitt als Rad- und Fußweg deklariert werden könne. Der Hintergrund dieses Ansinnens: Der Ortsrat will eine rechtliche Handhabe, dort widerrechtlich abgestellte Kraftfahrzeuge legitim abschleppen zu lassen. Das sei bisher nicht möglich, sagte Wegmann. Ob dieser Antrag von Erfolg gekrönt sein wird, wollte allerdings niemand prognostizieren. „Es ein Versuch“, sagte Wegmann.

Unabhängig davon: Der Zustand der Fahrbahn der B65 ist aktuell so schlecht, dass seit Kurzem auf Anordnung der Region auf einer Strecke von etwa 200 Meter in beide Richtungen nur noch eine Geschwindigkeit von 10 Kilometer pro Stunde erlaubt ist. „Damit will sich die zuständige Behörde versicherungstechnisch absichern, falls Fahrzeuge auf der katastrophalen Straße beschädigt werden“, sagte Wegmann. Im weiteren Verlauf der Ortsdurchfahrt ist das Tempo auf 30 Kilometer pro Stunde begrenzt worden. Die Bürger gewinnen dieser Geschwindigkeitsbegrenzung durchaus Positives ab. „Da kommt man wenigstens mal über die Straße“, sagte ein Ditterker.

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Von Dirk Wirausky

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