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Gehrden

Kita Am Wald: Klax will mehr Plätze anbieten

Klax will in der Kindertagesstätte mehr Betreuungsplätze für Krippen- und Kindergartenkinder anbieten. Die Einrichtung soll deshalb ausgebaut werden.

Klax will in der Kindertagesstätte mehr Betreuungsplätze für Krippen- und Kindergartenkinder anbieten. Die Einrichtung soll deshalb ausgebaut werden.

Gehrden.Die Kindertagesstätte Am Wald ist seit 2012 in der Trägerschaft der Klax Niedersachsen GmbH. Nun plant der Betreiber, die Einrichtung auszubauen. „Wir platzen aus allen Nähten“, sagte Geschäftsführerin Ann-Kathrin Fortmann im Bildungsausschuss am Dienstagabend. Zurzeit werden in dem Haus neben dem Krankenhaus 63 Jungen und Mädchen betreut, 48 dieser Plätze hat die Stadt Gehrden reserviert. Was aus Sicht von Fortmann neben der räumlichen Enge ebenfalls unbefriedigend sei, sei die „schlechte Balance“. Zwei Krippengruppen stehen anderthalb Kindergartengruppen gegenüber. „Wir können aktuell nicht garantieren, dass Krippenkinder ab drei Jahren direkt in eine Kita-Gruppe übergehen können“, erläuterte Fortmann.

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Stadt muss bei Projekt mitmachen

Ziel sei es deshalb, zusätzliche Gruppen einzurichten und darüber hinaus die Arbeitssituation zu verbessern. Die Idee: Am Klax-Kindergarten soll ein Erweiterungsbau errichtet werden – und zwar in Eigenregie. „Wir haben zuletzt in Bad Nenndorf gezeigt, dass das geht“, sagte Fortmann. Die nötigen Flächen würde die Region zur Verfügung stellen. Auch deshalb, weil Mitarbeiter des Klinikums Robert Koch großes Interesse an Kinderbetreuungsplätze in Arbeitsplatznähe haben.

Nach Umsetzung des Vorhabens könnten der Stadt Gehrden 35 statt wie bisher 20 Krippenplätze und 70 statt 28 Kita-Plätze angeboten werden, warb Fortmann für das Projekt. Der Bedarf sei da. Allerdings: Die Mehrkosten im Jahr würden für die Stadt 420000 Euro betragen. Und die Stadt muss mitspielen. „Ein langfristiger Vertrag ist für die Finanzierung der Pläne nötig“, betonte Fortmann.

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Fortmann geht davon aus, dass die Fertigstellung des Neubaus etwa ein Jahr dauern werde. „Wir sind als privater Anbieter deutlich flexibler als eine Kommune“, sagte Fortmann mit Blick auf den bürokratischen Vorlauf. Letztlich hänge es aber davon ab, ob Klax ein entsprechendes Signal aus dem Gehrdener Rathaus bekommen. Erst dann könne ein verlässlicher Zeitplan vorgelegt werden.

Eine Entscheidung oder gar Tendenz bekam Fortmann nicht mit auf dem Weg. Die Politiker wurden im Bildungsausschuss erstmals mit den Plänen konfrontiert.

Von Dirk Wirausky

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