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Gehrden

Krippen aus aller Welt sollen Vorfreude schaffen

Anne und Peter Lübcke bereiten die Ausstellung vor, hier eine Krippe aus Madeira, die aus Bananenblättern gefertigt wurde.

Anne und Peter Lübcke bereiten die Ausstellung vor, hier eine Krippe aus Madeira, die aus Bananenblättern gefertigt wurde.

Gehrden.Stressige Wochen liegen hinter Anna und Peter Lübcke. „Es war viel zu tun. Wir mussten das hier alles vorbereiten“, sagt Peter Lübcke und zeigt auf den großen Ausstellungsraum im Obergeschoss des Stadtmuseums Gehrden. Insgesamt 60 Krippen von klein bis groß, mit Herkunft vom Erzgebirge bis Peru, sind dort ab Sonntag, 4. November, ab 15 Uhr zu sehen.

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In den vergangenen Tagen lieferten viele Menschen aus Gehrden und Umgebung im Museum ihre Krippen an, die ansonsten daheim den eigenen Weihnachtsbaum schmücken. „Weihnachtliche Vorfreude mit Krippen aus Gehrden und aller Welt“ lautet der Name der Ausstellung – daher passt der Anlass gut, auch wenn es erst November ist, denn die Lübckes haben damit gute Erfahrungen gemacht. „2017 ging es um Kerzen, in den Jahren davor um Engel und Weihnachtskalender. Diese Ausstellungen waren immer gut besucht“, erinnert sich Peter Lübcke.

Und davon ist jetzt auch auszugehen. Die Krippen sind teilweise klein und handwerklich selbst gefertigt, aber auch sehr groß und ein Mitbringsel aus den unterschiedlichsten Ländern: Peru, Uganda, Malta, Spanien als internationale, Erzgebirge und Oberammergau als nationale Beispiele. Unter den 60 Krippen befindet sich auch eine aus Bethlehem. „Die habe ich mal mitgebracht, als ich in Israel war“, berichtet Peter Lübcke.

Die Ausstellung ist im Stadtmuseum Gehrden, Dammstraße/Ecke Brauereiweg, an jedem Sonntag von 15 bis 18 Uhr geöffnet, außerdem während des Gehrdener Lichtfestes am 23. November ab 18 Uhr. Individuelle Termine, beispielsweise für Schulklassen, können mit Peter Lübcke unter der Telefonnummer (0177) 4120482 vereinbart werden. Definitiv erfolgt die Finissage am Sonntag, 16. Dezember. Danach beginnt der große Abtransport. „Am Montag und Dienstag werden dann viele Leute kommen und ihre Krippen abholen“, sagt Anne Lübcke – und fügt mit einem Augenzwinkern hinzu: „Hoffentlich vergisst niemand seine Krippe bei uns und hat dann an Weihnachten keine Deko für den Tannenbaum.“

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Von Stephan Hartung

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