Gehrden

Schneller Glasfaserausbau in der Kernstadt

Eine Spezialfirma aus Österreich schneidet den Asphalt nur wenige Zentimeter auf und verlegt anschließend die Glasfaserleitungen.

Eine Spezialfirma aus Österreich schneidet den Asphalt nur wenige Zentimeter auf und verlegt anschließend die Glasfaserleitungen.

Gehrden. Schneller Ausbau des Glasfasernetzes in Gehrden: Die österreichische Spezialfirma Nano-Trench hat im Auftrag von Vodafone damit begonnen, Glasfaserleitungen in der Kernstadt zu verlegen – und zwar im sogenannten Nano-Trenching-Verfahren. Der Vorteil: Wo bisher umfangreiche Arbeiten nötig waren, reicht ein kleiner Spalt im Asphalt aus. Große Baustellen, die den Verkehr behindern, sind nicht notwendig.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Bei dem Schnellverfahren wird eine schmale Rille entlang in den Straßenbelag gefräst, in die ein Kunststoffrohr verlegt wird. Anschließend wird der Spalt aufgefüllt und mit einer dünnen Betonschicht versiegelt. In die leeren Rohre werden die Glasfaserkabel mithilfe von Druckluft hinein geblasen. „Das Verfahren ist sehr effektiv, günstig und wir sind schnell wieder verschwunden“, sagte Johannes Roseneder, Baukoordinator von Nano-Trench.

Ein schmaler Schlitz in der Fahrbahn der Neuen Straße

Ein schmaler Schlitz in der Fahrbahn der Neuen Straße: In Gehrden wird das Nano-Trench-Verfahren angewendet, damit Glasfaserkabel schnell verlegt werden können.

In Gehrden wird das Verfahren angewendet, damit die Gewerbegebiete in den Gewerbegebieten Gehrden Ost, Bünteweg und Levester Straße besser durch Glasfaserkabel besser mit schnellem Internet versorgt werden. Ziel ist eine Leistung von mit bis zu einem Gigabit pro Sekunde.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Arbeiten sind nächste Woche beendet

Bereits am vergangenen Montag wurde im Industriegebiet Ost auf einer Länge von 700 Metern das Trenching-Verfahren angewendet. Nun wurde die Strecke vom Nedderntor bis zur Ecke Neue Straße / Calenberger Straße aufgefräst und die rund fünf Zentimeter breite Fuge mit leeren Rohren ausgelegt. Alle 300 Metern stehen Warnkegel, damit die Autofahrer auf die Längstfuge aufmerksam gemacht werden. Laut dem Baukoordinator wird der Asphalt in den nächsten Tagen mit einer anderen Maschine wieder verschlossen. Die Glasfaserkabel werden nächste Woche von der Firma Nano-Tech und einem Partnerunternehmen in die Kunststoffrohre eingeführt.

Von Ann Kathrin Wucherpfennig

Mehr aus Gehrden

 
 
 
 
 
Anzeige
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Letzte Meldungen

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Spiele entdecken