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Arnum

Alles zum neuen Kleinkinderbecken im Freibad Arnum

Ähnlich wie in Empelde soll das neue Becken in Arnum aussehen. In der Ronnenberger Ortschaft wurde Dschungel als Thema gewählt. In Arnum soll es eher eine farbenfrohe Mischung aus ebensolchen Spielgeräten sein.

Ähnlich wie in Empelde soll das neue Becken in Arnum aussehen. In der Ronnenberger Ortschaft wurde Dschungel als Thema gewählt. In Arnum soll es eher eine farbenfrohe Mischung aus ebensolchen Spielgeräten sein.

Arnum.Das Votum fiel einstimmig aus: Für das neue Kleinkinderbecken im Freibad Arnum gewährt die Stadt in diesem und im nächsten Jahr jeweils 20.000 Euro als Zuschüsse. Die Summen standen schon vorher fest, doch erst wollte die Stadt ein Konzept sehen. Daniel Josten, Vorsitzender des Fördervereins Freibadinitiative Arnum, hat es am Mittwochabend in der Sitzung des Ausschusses für Soziales, Kultur, Sport und Verkehr vorgestellt. Jürgen Grambeck, Geschäftsführer der Gemeinnützigen Hemminger Bäder GmbH, war verhindert. Diese Zeitung fasst die wichtigsten Fragen und Antworten von dem Abend zusammen.

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Wie soll das Becken aussehen?

Geplant ist ein sogenanntes Modulbecken auf einer Betonplatte mit frei kombinierbaren Elementen aus glasfaserverstärktem Polyester. Der Beckenrand ist so gestaltet, dass auch Erwachsene darauf Platz nehmen können. Schutz vor der Sonne soll ein Segel bieten.

Warum soll das Becken im Norden des Geländes entstehen? 

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In der Nähe befinden sich bereits ein Wasserspielplatz für Kinder und der Spielplatz. Langfristig könnte dort ein eingefriedeter Bereich mit Kleinkindertoiletten und Wickelraum entstehen. Außerdem eignet sich der Standort wegen der Nähe zur technischen Anlage im Freibadgebäude.

Wie sieht der Zeitplan aus?

Die Planungsgruppe VA GmbH aus Hannover, die auch die Wasserwelt  Langenhagen geplant hat, soll im Mai 2018 den Auftrag erhalten. Der Bauantrag soll im Juli gestellt werden. Die Erdarbeiten könnten im Oktober beginnen. Das Fundament ist für Dezember geplant. Die Fliesenarbeiten sind für März 2019 vorgesehen. Im April 2019 soll das Becken fertig sein. Für Mai ist die Abnahme durch das Gesundheitsamt der Region Hannover geplant.

Wie viele Spielgeräte werden in dem Becken sein?

Die Art und Zahl ist noch unklar. Das hängt davon ab, wie viel Geld noch zusammenkommt. „Wir sammeln weiter“, sagte Josten.

Wie viel Geld ist bereits zusammen?

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Es sind Josten zufolge 75 bis 80 Prozent. Die Kosten werden auf 93.000 Euro geschätzt.

Gibt es Alternativen, zum Beispiel ein Naturbadeteich, wie ihn die Bündnisgrünen nannten?

Daniel Josten erklärte, in einem Naturbadeteich lassen sich die Auflagen, die an ein Kleinkinderbecken gestellt werden, nicht erfüllen.

Stimmt es, dass durch die Solaranlage künftig erst das Kleinkindbecken beheizt wird?

Ja, es sind Auflagen zur Mindesttemperatur von 28 Grad einzuhalten. Das sei aber kein großer Aufwand, sagte Josten, da das Wasser in dem rund 50 Quadratmeter großen Kleinkinderbecken nur 22 Zentimeter tief sein werde. Das entspreche 0,5 Prozent der Gesamtwassermenge. Das Becken habe einen eigenen Wasserkreislauf.

Die Bündnisgrünen erkundigten sich im Ausschuss nach der Entsorgung in etwa 20 bis 25 Jahren. Was ist geplant?

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Eine genaue Auskunft konnte Josten nicht geben, versicherte aber, dass Geschäftsführer Grambeck auf Umweltbelange höchsten Wert gelegt habe. Jan Dingeldey (CDU) sagte: „Ich mache mir beim Recyceln keine Sorgen. Das wird schließlich nicht irgendwo vergraben.“

Stimmt es, dass im Boden unliebsame Überraschungen lauern könnten?

Ja, dort könnten zum Beispiel Formsande der Firma Hanomag und Bauschutt vergraben sein. Deshalb soll eine Baugenehmigung eingeholt werden.

Was passiert mit den Tischtennisplatten, die jetzt dort stehen, wo das Kleinkinderbecken entstehen wird?

Sie werden versetzt. Der neue Standort ist unklar.

Was hat das Kleinkinderbecken mit der B3-Ortsumgehung zu tun?

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Kerstin Liebelt (SPD) zog diesen Vergleich. „Man hat immer darüber geredet, und jetzt endlich kommt es“, sagte sie. Wünsche für ein solches Becken wurden bereits in den neunziger Jahren geäußert.

Von Andreas Zimmer

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