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Arnum/Hemmingen-Westerfeld

Bäder: Zustand gut, Investitionen notwendig

Das Freibad Arnum hat eine Wasserrutsche.

Das Freibad Arnum hat eine Wasserrutsche.

Arnum/Hemmingen-Westerfeld.„Das Freibad Arnum und das Strandbad in Hemmingen-Westerfeld sind in einem guten Gesamtzustand. An verschiedenen Stellen aber besteht Investitionsbedarf.“ Das teilte Bürgermeister Claus Schacht auf Anfrage dieser Zeitung nach der Besichtigung beider Bäder mit.

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Vertreter der Ratsfraktionen und der Stadtverwaltung haben sich am Mittwoch bei einem internen Termin die Schwimmanstalten unter freiem Himmel angesehen. Wegen des schlechten Wetters waren sie fast allein auf dem Gelände. Der Anlass für die Rundgänge: Die gemeinnützige Bäder GmbH wird die Betriebsführung abgeben. Die aktuelle Situation erfordere es, dass der Termin mitten in den Sommerferien liegt, sagte Schacht. Die Verwaltung sei dabei zu prüfen, was es kostet, wenn die Stadt die beiden Bäder übernimmt und wenn sie in privater Hand bleiben. Bisher gebe es keinen privaten Interessenten, sagte der Bürgermeister.

Am geplanten Saisonbeginn 2019 habe sich nach der Besichtigung nichts geändert. „Wir werden am 1. Mai am Start sein“, sagte Schacht – unter privater oder städtischer Federführung. „Alles ist funktionsfähig. Die Bäder GmbH hat das Geld der Stadt sorgfältig eingesetzt.“ Die Technik in Arnum stamme allerdings noch aus den siebziger und achtziger Jahren. So seien die Heizung und die Chloranlage zu sanieren. Fachplaner müssten beauftragt werden, um technische Fragen zu bewerten, erläuterte Schacht. Die Stadt habe früher, als sie die Bäder betrieben hat, noch entsprechendes Personal gehabt, aber mittlerweile nicht mehr. Im Strandbad stünden unter anderem der Spielplatz und der Steg auf der Liste mit den Erneuerungen. Diese ganzen Arbeiten müssen aber nicht bis zum 1. Mai 2019 erledigt sein.

Es gebe überhaupt noch viel zu tun, sagte Schacht. Der Verwaltungschef nannte einige Beispiele: „Wir müssen Gespräche mit der Bäder GmbH führen, ein Personaltableau mit entsprechenden Qualifikationen erstellen und Haushaltsansätze bilden.“ Es bleibt dabei, dass der Fachausschuss am 29. August in öffentlicher Sitzung berät, wie es mit den Bädern weitergehen soll. Detaillierte Kosten werden bis dahin noch nicht vorliegen, aber erste Schätzungen, sagte Schacht.

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Von Andreas Zimmer

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