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Hemmingen

Hemmingen muss 97 Flüchtlinge aufnehmen

Die Flüchtlingsunterkunft an der Heinrich-Hertz-Straße soll ausgebaut werden.

Die Flüchtlingsunterkunft an der Heinrich-Hertz-Straße soll ausgebaut werden.

Hemmingen.Die Stadt Hemmingen muss dieses Jahr 97 weitere Flüchtlinge aufnehmen. Das teilte die Erste Stadträtin Regina Steinhoff in der Sitzung des Sozialausschusses am Mittwochabend mit. Dafür soll die Gemeinschaftsunterkunft an der Heinrich-Hertz-Straße ausgebaut werden. Die kompletten Kosten in Höhe von rund 250 000 Euro wird die Region Hannover übernehmen.

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„Die Region Hannover nimmt dieses Jahr rund 1500 Flüchtlinge auf, die auf die Kommunen nach der geltenden Quotenregelung verteilt werden“, sagte Steinhoff im Gespräch mit dieser Zeitung. Hemmingen hatte die Quote 2016 nicht voll erfüllt. „Ursprünglich wollten wir die Gemeinschaftsunterkunft bereits 2016 komplett ausbauen. Das war damals allerdings nicht mehr nötig, da keine weiteren Flüchtlinge zu uns gekommen sind“, sagte Steinhoff. Durch den Ausbau können in der Unterkunft 29 weitere Plätze geschaffen werden. Einige sind zurzeit auch noch frei. Insgesamt werden dort dann 139 Plätze zur Verfügung stehen. Die offizielle Zustimmung der Region Hannover für dieses Vorhaben steht noch aus.

Auch der Rat der Stadt Hemmingen muss der Investition von 250.000 Euro, die zunächst aus dem städtischen Haushalt aufgebracht werden, zustimmen. „Die Region Hannover übernimmt nach einer Vereinbarung aus dem Jahr 2016 die kompletten Kosten für Gemeinschaftsunterkünfte. Die Kommunen bekommen pro Platz pro Monat einen bestimmten Betrag, auf den die Kosten für die Erweiterung dann umgelegt werden“, erläuterte Steinhoff. Auch die Zinsen, die durch die Kreditaufnahme für die Investition anfallen, werden von der Region getragen. Die Stadt muss für die personellen Kosten für die soziale Betreuung aufkommen. „Das müssen wir aber jetzt bereits auch schon“, sagte Steinhoff.

Platz für alle 97 Schutzsuchenden gebe es in Hemmingen zurzeit allerdings nicht. Steinhoff teilte jedoch mit, dass die Region Hannover bereits Gespräche mit allen Kommunen führe. Einige hätten möglicherweise noch Kapazitäten frei und könnten hier einspringen.

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Von Tobias Lehmann

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