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Hemmingen

Hochwasserschutz: So geht es weiter

Blick auf Hemmingen beim Hochwasser vor etwa einem Jahr.

Blick auf Hemmingen beim Hochwasser vor etwa einem Jahr.

Hemmingen.Wie geht es mit dem Hochwasserschutz in Hemmingen weiter? Das Planungsbüro kläre „letzte Einzelheiten“. Das teilte Axel Schedler, Fachbereichsleiter in der Stadtverwaltung, jetzt im Fachausschuss mit. Für Mitte Februar sei ein Gespräch mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) geplant, um die Förderung mit Geld der EU zu sprechen.

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Der Hemminger Rat hatte im Juni 2018 beschlossen bei einem Büro eine weitere Untersuchung zu beauftragen. Die Planer sollen unterschiedliche Szenarien berechnen und daraus konkrete Schutzvorhaben ableiten. Die Kommunalpolitiker standen damals vor der Entscheidung, ob die Stadt ins Planfeststellungsverfahren für einen Deichbau einsteigt oder für 35.000 Euro ein weiteres Gutachten in Auftrag gibt, um Klarheit über die Betriebskosten der technischen Anlagen zu erhalten.

Ursprünglich hieß, die neuen Entwürfe sollten im November 2018 fertig sein. Bürgermeister Claus Schacht hatte im Dezember 2018 gegenüber dieser Zeitung erläutert: „Die Verwaltung hat die ersten Überarbeitungen erklärt bekommen. Es sind Nachjustierungen notwendig.“ Die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie sollen nach dem Gespräch mit dem Landesbetrieb zunächst intern dem Arbeitskreis Hochwasserschutz mit Politikern und interessierten Bürgern vorgestellt werden und dann öffentlich im Fachausschuss. Ein Termin für Letzteres ist noch nicht bekannt.

In ihrem Entwurf für den Haushalt 2019 hat die Stadtverwaltung 300.000 Euro für Planungskosten vorgesehen. Der Rat will den Etat 2019 am 21. Februar verabschieden. Schedler sagte: „Wir schlagen diese Summe vor, egal, für welche Schutzmaßnahme sich der Rat entscheidet.“ Die 300.000 Euro reichen laut Verwaltung für die „Maximalvariante mit einer Bausumme von bis zu 20 Millionen Euro“. Sollte sich der Rat für eine Variante entscheiden, die weniger kostet, werden die Planungskosten entsprechend verringert.

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In der sogenannten mittelfristigen Finanzplanung, also bis zum Jahr 2022, hingegen tauchen keine Summen für Baukosten mehr auf. „Wir haben sie herausgenommen“, erklärte Schedler. Erst nach einer Entscheidung für eine Variante würden die genauen Beträge verankert. Im Etat 2018 waren für die Jahre 2019 bis 2021 noch Summen von jeweils 2,3 bis 2,5 Millionen Euro eingeplant.

Von Andreas Zimmer

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