Hemmingen

Neue Schutzkleidung bis zum Jahr 2020

Stadtfeuerwehrsprecher Lennart Fieguth (vorn) trägt eine neue Schutzjacke. Stadtbrandmeister Roland Frey (dahinter) hat das heute gängige Modell an. Vielerorts wird aber auch noch die orangefarbene Jacke getragen, die der stellvertretende Stadtbrandmeister Ralf Brinkmann angezogen hat.

Stadtfeuerwehrsprecher Lennart Fieguth (vorn) trägt eine neue Schutzjacke. Stadtbrandmeister Roland Frey (dahinter) hat das heute gängige Modell an. Vielerorts wird aber auch noch die orangefarbene Jacke getragen, die der stellvertretende Stadtbrandmeister Ralf Brinkmann angezogen hat.

Hemmingen. Die Stadtfeuerwehr Hemmingen bekommt eine neue Schutzkleidung. Die Ausstattung und Geldausgabe wird allerdings über mehrere Jahre gestreckt.

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Von den orangefarbenen Jacken und Hosen für Atemschutzgeräteträger will sich die Feuerwehr umgehend trennen. Bei einem Brand 2017 in Wilkenburg hatte sich herausgestellt, dass sich darin die Hitze staut. Ersatz für 24 Atemschutzgeräteträger ist laut Verwaltung bereits bestellt. Das Geld dazu stammt noch aus dem Haushalt 2017. Ein Set in den Größen S bis XXXL und beigegoldener Farbe kostet rund 1000 Euro.

130 Atemschutzgerätetäger gibt es, doch nur 107 davon übernehmen zurzeit diese Aufgabe. Fachbereichsleiter Sven Bertram erläutert, das habe zum Beispiel berufliche Gründe oder die Feuerwehrleute tragen einen Vollbart. Da für 24 Mitglieder schon neue Schutzkleidung bestellt ist, bekommen die verbliebenen 83 Atemschutzgeräteträger im Laufe des Jahres neue Jacken und Hosen.

Die restlichen 188 Aktiven erhalten sie in den Jahren 2019 und 2020 und zwar Bertram zufolge eine Ortsfeuerwehr nach der anderen. Dann sind alle 271 Aktiven mit der beigegoldfarbenen Schutzkleidung ausgestattet, die voraussichtlich etwa zehn Jahre halten soll. Etliche Feuerwehrleute tragen zurzeit dunkelblau-schwarze Jacken und Hosen – die Kleidungsgeneration, die nach der orangefarbenen auf den Markt kam.

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Der ursprüngliche Vorschlag der Verwaltung sah vor, innerhalb von fünf Jahren eine Ortsfeuerwehr nach der anderen neu auszustatten. Im nicht öffentlich tagenden Verwaltungsausschuss waren die Atemschutzgeräteträger Thema. Nach Gesprächen mit dem Stadtkommando hat die Stadtverwaltung das Beschaffungskonzept überarbeitet. Der Rat hat es in seiner jüngsten Sitzung einstimmig beschlossen, ebenso wie den Feuerwehrbedarfsplan. Daraus geht hervor, dass die Stadtfeuerwehr leistungsfähig und sehr gut aufgestellt ist. Allerdings sind die Gerätehäuser in die Jahre gekommen. Die Stadt handelt bereits: So beginnt zum Beispiel im Juni der Um- und Anbau am Gerätehaus in Arnum.

Von Andreas Zimmer

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