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Birkenwäldchen in Altwarmbüchen

Anwohnerin will „Grünod“ erhalten

Stadtplaner Peter Hupp und Michaela Austermann vom Bau- und Planungsamt der Gemeinde erläutern die Kita-Planungen in Altwarmbüchens Zentrum.

Stadtplaner Peter Hupp und Michaela Austermann vom Bau- und Planungsamt der Gemeinde erläutern die Kita-Planungen in Altwarmbüchens Zentrum.

Altwarmbüchen.Weil Kita-Plätze benötigt werden, soll im Zentrum von Altwarmbüchen auf dem Birkenwäldchen-Spielplatz zwischen Christophorus-Kirche und Bothfelder Straße die vierte Kita entstehen. Nach der Vorstellung des Vorentwurfs im Bauausschuss informierten am Dienstagabend Michaela Austermann vom Bau- und Planungsamt der Gemeinde zusammen mit den Stadtplanern Lena Weber-Hupp und Peter Hupp aus Hannover interessierte Bürger. Allerdings stieß die sogenannte frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit im Ratssaal auf wenig Resonanz. Lediglich fünf Besucher nahmen die vorläufigen Pläne in Augenschein.

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Erste Skizzen sehen einen Bau in L-Form vor, dessen Hauptgebäude für die Kindergartengruppen sich dicht an der Grenze zum Friedhof erstreckt. Den zweiten Gebäudeflügel belegt die Krippe. Die Erschließung soll über den vorhandenen Parkplatz an der Bothfelder Straße erfolgen. Der Bebauungsplanentwurf sieht acht Parkplätze für Mitarbeiter direkt am Gebäude vor. Für den Hol- und Bringverkehr der Eltern soll der Parkplatz von jetzt 10 auf 24 Stellplätze erweitert und mit einem Kreisverkehr gestaltet werden. Diesen zusätzlichen Parkraum sollen auch Anwohner nutzen dürfen.

Eine direkte Nachbarin sprach sich gegen die Bebauung des Birkenwäldchens aus. „Es ist ein Grünod im Ortszentrum, das erhaltenswert ist“, sagte sie. Sie lag damit auf einer Linie mit einigen Kommentatoren auf der Facebook-Seite von HAZ-Isernhagen. Dort bedauern einige Leser, dass der schattige Spielplatz im Birkenhain bebaut werden soll. Die Anwohnerin kritisierte auch den zusätzlichen Hol- und Bringverkehr der Eltern. Die Frequenz auf der Bothfelder Straße sei schon durch den Rewe-Markt stark angestiegen. Die Frau monierte zudem, dass eine Kita mit zwei Vollgeschossen plus Dachgeschoss möglich sein soll. „Das ist höher als die Bauten drumherum“, warnte die Frau vor einem allzu „großen Klotz“.

Noch bis zum 17. Juli liegen die Vorentwürfe in der Planungsabteilung der Gemeinde Isernhagen an der Bothfelder Straße 33 aus: Stellungnahmen sind schriftlich oder per E-Mail an bauleitplanung@isernhagen.de möglich.

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Von Katerina Jarolim-Vormeier

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