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St. Marien

So feiern Hunderte Besucher das zweite Hopfenfest in Isernhagen K.B.

Die Laune hätte bei den Besuchern des Isernhagener Hopfenfestes kaum besser sein können.

Die Laune hätte bei den Besuchern des Isernhagener Hopfenfestes kaum besser sein können.

Isernhagen K.B. „O’zapft is!“, hieß es am Sonnabendmittag rund um die St.-Marienkirche in Isernhagen K.B. Zum zweiten Mal öffnete dort das Isernhagener Hopfenfest. Vom Ärger, den es im Vorfeld bei der Planung der zweiten Auflage gegeben hatte, war bei den Besuchern nichts zu spüren: Schon kurz nach der Eröffnung strömten Familien auf den Platz, um bei bestem Wetter und bester Laune einen schönen Tag zu verbringen. Ausrichter in diesem Jahr waren nicht mehr die Vereine aus dem Dorf, sondern der von Ortsbürgermeister Matthias Kenzler neu gegründete Verein Isernhagener Hopfenfest.

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Schon am Nachmittag sind die Bierstände hinter St. Marien dicht umlagert. Aber auch für Nicht-Biertrinker bietet das Fest etwas.

Schon am Nachmittag sind die Bierstände hinter St. Marien dicht umlagert. Aber auch für Nicht-Biertrinker bietet das Fest etwas.

Sieben Bierbrauer haben etwas für jeden Geschmack dabei

Im Programm war für jeden Geschmack etwas dabei: Die sieben Verkaufsstände der regionalen Bieranbieter bildeten den Mittelpunkt des Geschehens. Mit dabei waren die Burgwedeler Brauerei, das Hotel Hennies, die Burgdorfer Brauerei, Nordstadt braut!, die Hildesheimer Braumanufaktur, die Bad Pyrmonter Hofbrauerei und in diesem Jahr neu: die 405er aus Springe. „Wir haben lange nach einem griffigen Namen für unsere Biere gesucht“, sagte ein Sprecher der Brauerei. Die 405 stehe für die höchste Erhebung im Deister. Fans des Hopfenfestes konnten sich ein extra dafür entworfenes Bierglas kaufen, mit dem man an jedem Stand einen Probierschluck bekam.

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Vom Hobby-Brauer bis zum Profi

Hopfen hat in Isernhagen derweil Tradition: Die Gemeinde zählte einst jede Menge Hopfenbauern, wovon auch heute noch viele Speicher im Ort zeugen. Das wussten am Sonnabend die wenigsten –macht aber nichts: Das Bier schmeckte auch so. Die selbstgebrauten Craftbiere gab es in diversen Varianten: Helle Pilsbiere, Lagerbiere, Naturtrübe oder auch dunkle Obergärige flossen literweise in die Gläser. Das Hotel Hennies hatte zwei Sorten im Angebot: „Friedel“ ist ein untergäriges Keller- oder Lagerbier, „Frauke“ dagegen wurde mit einem milden Fruchthopfen gebraut –„etwas für die Mädels“, sagte Hobby-Brauer Cord Busche.

Es ist die Lust am Bierbrauen in kleinen Mengen, die Busche und seine Kollegen in der Küche des Hotels betreiben. Anders sieht das bei Diplom-Braumeister Sven Harder aus Burgwedel aus. Noch lässt er seine Bierkreationen in einer Celler Brauerei herstellen, bald aber will er die einstige Schlachterei Fortmüller in Großburgwedel mit Hilfe von Familie und Freunden zu einem kleinen Brauhaus umgebaut haben. „Noch ist da eine Baustelle, aber wir machen Fortschritte“, sagte Harder.

Buntes Rahmenprogramm für Kinder kommt an

Bier stillt zwar den Durst, macht aber hungrig. Auch dafür hatte das Hopfenfest Lösungen parat. Von der Bratwurst bis zu Crêpes und Burger reichte das Angebot. Nicht-Biertrinker mussten ebenfalls nicht schmachten – jeder fand irgendwo sein Lieblingsgetränk. Für Kinder gab es zudem ein buntes Rahmenprogramm mit Schminkstation in der Kita St. Marien und dem großen Spielplatz dahinter.

Und die Blume des Festes, um in der Biersprache zu bleiben, wurde von lokalen Sängerinnen gebildet. Nila aus Burgwedel und Celina Schultheiß aus Isernhagen hatten ihre gefeierten Auftritte, für das Abendprogramm war die Band Folk Stones engagiert worden. Die Stimmung hielt manch einen nicht auf den Stühlen – und so wurde spontan auch getanzt. Eine Fortsetzung scheint Pflicht.

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Die Burgwedeler Sängerin Nila unterhält das Publikum mit modernen Soul- und Popsongs .

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