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Isernhagen

Wertstoffinsel am Schulzentrum soll verschwinden

Nach Vorstellungen des Ortsrates kann der Wertstoff-Sammelplatz am Altwarmbüchener Schulzentrum aufgelöst werden.

Nach Vorstellungen des Ortsrates kann der Wertstoff-Sammelplatz am Altwarmbüchener Schulzentrum aufgelöst werden.

Altwarmbüchen.Der Wertstoff-Sammelplatz am Schulzentrum in Altwarmbüchen stört Ortsrat. Aus Sicht der Politiker wird dort immer wieder illegal Müll entsorgt, weil die soziale Kontrolle nur während des Schulunterrichts gegeben ist.

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Deshalb plädieren die Politiker nun dafür, die Wertstoffinsel am Helleweg ganz aufzulösen. Als Alternative hatte die Verwaltung den Standort an der Isernhagener Straße genannt. „Dort besteht die soziale Kontrolle aus allen Richtungen – und aus allen Schlafzimmern“, sagte Arne Grävemeyer (CDU) und ergänzte noch: Die Stelle sei deshalb ungeeignet. Die gleiche Meinung vertrat auch Daniela Latzel (FDP). Sie habe auch von Befürchtungen von Anwohnern gehört. Im Ortsrat sitze aber kein Einwohner, der sich über den Standort beschwere. Gleichwohl sprach sich die Freidemokratin dafür aus, den Wertstoff-Sammelplatz am Helleweg ersatzlos abzuschaffen. Dafür stimmten dann auch SPD und Grüne aus. Denn die Container am Schulzentrum seien ein Schandfleck für die Ortschaft, sagte Jessica Rothhardt (Grüne).

Ein weiteres Argument, den Wertstoffplatz am Helleweg aufzulösen, ist die Campus-Erweiterung. Wegen der Bauarbeiten werde die An- und Abfahrt erschwert werden, erklärte Ortsbürgermeister Philipp Neessen. Er habe Anwohnern versprochen, sich den Platz bei einem Ortstermin anzuschauen. Den genauen Termin wolle er noch bekannt geben.

Derzeit gibt es in Altwarmbüchen sieben Wertstoffinseln an den Standorten Farrelweg, Helleweg, Am Walde, Stettiner Straße, Seestraße, Uhlenkamp und an der Straße Wietzeaue. Lediglich am Uhlenkamp fehlen Glascontainer. Der Ortsrat vertrat in seiner Sitzung einhellig die Meinung, dass ausreichend  Standorte in Altwarmbüchen vorhanden seien, um Glas, Papier, Kartonage und Alttextilien zu entsorgen.

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Von Katerina Jarolim-Vormeier

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