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„Falscher Polizist“ in Gleidingen

Als Betrüger anruft, legt 82-Jährige einfach auf

Gefährliche Masche: Betrüger haben als falsche Polizisten und mit geschickter Gesprächsführung am Telefon schon viele Senioren um ihre Ersparnisse gebracht. Die Polizei rät eindringlich, am Telefon keine Angaben zu Vermögensverhältnissen zu machen oder gar auf Geldforderungen oder die Übergabe von Wertgegenständen einzugehen. Vielmehr sollte das Gespräch beendet und anschließend die örtliche Dienststelle oder der Notruf 110 verständigt werden.

Gefährliche Masche: Betrüger haben als falsche Polizisten und mit geschickter Gesprächsführung am Telefon schon viele Senioren um ihre Ersparnisse gebracht. Die Polizei rät eindringlich, am Telefon keine Angaben zu Vermögensverhältnissen zu machen oder gar auf Geldforderungen oder die Übergabe von Wertgegenständen einzugehen. Vielmehr sollte das Gespräch beendet und anschließend die örtliche Dienststelle oder der Notruf 110 verständigt werden.

Gleidingen.Schon wieder haben Betrüger am Telefon versucht, als vermeintliche Polizisten Geld von einer Seniorin in Laatzen zu ergaunern. Am Dienstag gegen 10.30 Uhr rief ein Mann, der sich als „Hauptkommisar Andreas Schwarz“ von der Abteilung Trickbetrug vorstellte, bei einer 82-Jährigen an. Er behauptete, bei einem festgenommenen Einbrecher sei eine Liste mit Geschädigten gefunden worden, auf der auch der Name der Gleidingerin stand und versuchte mehr über deren Wertsachen zu erfahren. Doch statt Auskunft zu geben, legte die Seniorin den Hörer auf und wählte den Notruf 110.

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Die Gleidingerin habe sich genau richtig verhalten, lobte ein Sprecher der Polizeidirektion Hannover, der eindringlich daran erinnert, am Telefon keine Angaben zu Vermögensverhältnissen zu machen oder gar auf Geldforderungen oder die Übergabe von Wertgegenständen einzugehen. Richtige Polizisten würden derlei niemals tun. Bei persönlichen Begegnungen könnten sie sich zudem ausweisen. „Fragen Sie im Zweifel bei Ihren örtlichen Dienststellen nach und lassen Sie keine Fremden in Ihr Haus oder Ihre Wohnung“, so der Rat der Polizei.

Die Betrugsmasche „Falscher Polizist“ ist regions- und bundesweit verbreitet. Allein in Laatzen ergaunerten sich Betrüger auf diese Weise zigtausende Euro.

Von Astrid Köhler

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